Eiseskälte und Gasstreit zeigen: Energieeinsparung und Umstieg auf erneuerbare Energieträger…

Wiesbaden

Eiseskälte und Gasstreit zeigen: Energieeinsparung und Umstieg auf erneuerbare Energieträger sind einzig richtiger Weg in die Zukunft

„Die stärkere Förderung von Energieeinsparung und Effizienz sowie der Umstieg auf erneuerbare Energien sind nicht nur aus Klimaschutzgründen der einzig richtige Weg, sondern steigern auch die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland und Hessen“, stellt die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Ursula Hammann, angesichts der eisigen Temperaturen und des russisch-ukrainischen Gasstreits klar.

„Den Bewohnerinnen und Bewohnern von Passivhäusern kann die Gaskrise fast völlig egal sein, heizen sie selbst bei niedrigen Temperaturen ihre gut gedämmten Wohnräume doch vor allem mit der eigenen Körperwärme oder der Abwärme von Haushaltsgeräten“, verweist Hammann auf die Vorteile. „Anders als Gazprom und die Uran-, Kohle- und Erdölexporteure schicken Wasser, Wind und Sonne keine Rechnung. Auch deswegen wird Strom aus erneuerbaren Energien in wenigen Jahren billiger sein als jener, der in ineffizienten Kohle- und Atomkraftwerken hergestellt wird. „Im vergangen Jahr haben die Hessen – Steuern unberücksichtigt – über fünf Milliarden Euro für den Import fossiler Energieträger ausgegeben. Wie viel sinnvoller wäre es angesichts der aufkommenden Wirtschaftskrise, dieses Geld in die Nutzung erneuerbarer Energien in Hessen und die Wärmedämmung von Gebäude zu stecken und damit der heimischen Industrie und dem Handwerk Aufträge zu verschaffen.“

Insbesondere die unsichere Atomkraft könne keinen Weg aus Klima- und Energiekrise weisen: „Atomkraftwerke sind viel zu unflexibel, um auf Angebotsschwankungen bei Wind und Sonne bzw. Nachfragespitzen wie jetzt bei Minustemperaturen zu reagieren. Anschaulich zeigt dies die Situation im atomstromfixierten Frankreich, das derzeit auf Stromimporte aus Deutschland angewiesen ist und großflächige Stromausfälle befürchtet“, reagiert Hammann auf aktuelle Medienberichte.

Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN habe Vorschläge gemacht und dargestellt, wie sich die hessische Stromversorgung innerhalb von zwei Jahrzehnten vollständig auf erneuerbare Energien umstellen ließe. Mit Maßnahmen wie der Einrichtung einer landeseigenen Energie- und Klimaschutzagentur, der Verabschiedung eines hessischen Wärmegesetzes sowie der Ausrichtung von Konjunkturprogrammen auf die energetische Sanierung von Schulen, Rathäusern und anderer öffentlicher Einrichtungen solle außerdem die Energieeinsparung vorangetrieben werden.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de

Wiesbaden

Eiseskälte und Gasstreit zeigen: Energieeinsparung und Umstieg auf erneuerbare Energieträger sind einzig richtiger Weg in die Zukunft

„Die stärkere Förderung von Energieeinsparung und Effizienz sowie der Umstieg auf erneuerbare Energien sind nicht nur aus Klimaschutzgründen der einzig richtige Weg, sondern steigern auch die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland und Hessen“, stellt die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Ursula Hammann, angesichts der eisigen Temperaturen und des russisch-ukrainischen Gasstreits klar.

„Den Bewohnerinnen und Bewohnern von Passivhäusern kann die Gaskrise fast völlig egal sein, heizen sie selbst bei niedrigen Temperaturen ihre gut gedämmten Wohnräume doch vor allem mit der eigenen Körperwärme oder der Abwärme von Haushaltsgeräten“, verweist Hammann auf die Vorteile. „Anders als Gazprom und die Uran-, Kohle- und Erdölexporteure schicken Wasser, Wind und Sonne keine Rechnung. Auch deswegen wird Strom aus erneuerbaren Energien in wenigen Jahren billiger sein als jener, der in ineffizienten Kohle- und Atomkraftwerken hergestellt wird. „Im vergangen Jahr haben die Hessen – Steuern unberücksichtigt – über fünf Milliarden Euro für den Import fossiler Energieträger ausgegeben. Wie viel sinnvoller wäre es angesichts der aufkommenden Wirtschaftskrise, dieses Geld in die Nutzung erneuerbarer Energien in Hessen und die Wärmedämmung von Gebäude zu stecken und damit der heimischen Industrie und dem Handwerk Aufträge zu verschaffen.“

Insbesondere die unsichere Atomkraft könne keinen Weg aus Klima- und Energiekrise weisen: „Atomkraftwerke sind viel zu unflexibel, um auf Angebotsschwankungen bei Wind und Sonne bzw. Nachfragespitzen wie jetzt bei Minustemperaturen zu reagieren. Anschaulich zeigt dies die Situation im atomstromfixierten Frankreich, das derzeit auf Stromimporte aus Deutschland angewiesen ist und großflächige Stromausfälle befürchtet“, reagiert Hammann auf aktuelle Medienberichte.

Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN habe Vorschläge gemacht und dargestellt, wie sich die hessische Stromversorgung innerhalb von zwei Jahrzehnten vollständig auf erneuerbare Energien umstellen ließe. Mit Maßnahmen wie der Einrichtung einer landeseigenen Energie- und Klimaschutzagentur, der Verabschiedung eines hessischen Wärmegesetzes sowie der Ausrichtung von Konjunkturprogrammen auf die energetische Sanierung von Schulen, Rathäusern und anderer öffentlicher Einrichtungen solle außerdem die Energieeinsparung vorangetrieben werden.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de