NABU trauert um kirgischen Schriftsteller Tschingis Aitmatow

Bonn

NABU trauert um kirgischen Schriftsteller Tschingis Aitmatow
Miller: Botschafter Kirgistans und Verdienste um den Schutz der Schneeleoparden
Berlin – Der NABU trauert um den kirgischen Schriftsteller und Schirmherr des NABU-Schneeleoparden-Projektes Tschingis Aitmatow. „Tschingis Aitmatow war der Kultur und Natur seines Landes tief verbunden. Er war dem NABU ein langjähriger Partner und hat sich als Botschafter für den vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden große Verdienste erworben“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Tschingis Aitmatow erlag am 10. Juni im Alter von 79 Jahren den Folgen einer schweren Lungenentzündung.
Die Werke Aitmatows zeugen von einer besonderen Beziehung zu seinem Heimatland, einem tiefen Naturverständnis und der Sorge um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Mit der 1958 fertiggestellten Erzählung ‚Dshamilja‘ gewann Aitmatow literarischen Weltruhm. Eine besondere Beziehung zu seinem Heimatland offenbaren auch seine Erzählungen „Der weiße Dampfer“, „Du meine Pappel im roten Kopftuch“ und „Die Klage des Zugvogels“. Seine Bücher wurden in mehr als 90 Sprachen übersetzt, über 20 seiner Romane und Erzählungen sind auch auf Deutsch erschienen.
Erst im vergangenen Jahr präsentierte er bei einer Lesereise in Deutschland seinen jüngsten Roman „Der Schneeleopard“.
Als Schirmherr des NABU-Schneeleopardenprojektes war Tschingis Aitmatow seit fast zehn Jahren für den NABU im Einsatz, um auf die Gefährdung der Großkatzen aufmerksam zu machen. Der Schneeleopard ist in seinem gesamten zentralasiatischen Verbreitungsgebiet durch Wilderei und illegalen Handel von der Ausrottung bedroht. In Kirgistan leben nur noch etwa 260 Schneeleoparden, weltweit wird der Bestand auf rund 3.500 freilebende Tiere geschätzt.
Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch
NABU-Pressesprecherin
Tel. 030-284984-1510

Weitere Infos im Internet zu finden unter www.schneeleopard.de

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NABU trauert um kirgischen Schriftsteller Tschingis Aitmatow
Miller: Botschafter Kirgistans und Verdienste um den Schutz der Schneeleoparden
Berlin – Der NABU trauert um den kirgischen Schriftsteller und Schirmherr des NABU-Schneeleoparden-Projektes Tschingis Aitmatow. „Tschingis Aitmatow war der Kultur und Natur seines Landes tief verbunden. Er war dem NABU ein langjähriger Partner und hat sich als Botschafter für den vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden große Verdienste erworben“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Tschingis Aitmatow erlag am 10. Juni im Alter von 79 Jahren den Folgen einer schweren Lungenentzündung.
Die Werke Aitmatows zeugen von einer besonderen Beziehung zu seinem Heimatland, einem tiefen Naturverständnis und der Sorge um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Mit der 1958 fertiggestellten Erzählung ‚Dshamilja‘ gewann Aitmatow literarischen Weltruhm. Eine besondere Beziehung zu seinem Heimatland offenbaren auch seine Erzählungen „Der weiße Dampfer“, „Du meine Pappel im roten Kopftuch“ und „Die Klage des Zugvogels“. Seine Bücher wurden in mehr als 90 Sprachen übersetzt, über 20 seiner Romane und Erzählungen sind auch auf Deutsch erschienen.
Erst im vergangenen Jahr präsentierte er bei einer Lesereise in Deutschland seinen jüngsten Roman „Der Schneeleopard“.
Als Schirmherr des NABU-Schneeleopardenprojektes war Tschingis Aitmatow seit fast zehn Jahren für den NABU im Einsatz, um auf die Gefährdung der Großkatzen aufmerksam zu machen. Der Schneeleopard ist in seinem gesamten zentralasiatischen Verbreitungsgebiet durch Wilderei und illegalen Handel von der Ausrottung bedroht. In Kirgistan leben nur noch etwa 260 Schneeleoparden, weltweit wird der Bestand auf rund 3.500 freilebende Tiere geschätzt.
Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch
NABU-Pressesprecherin
Tel. 030-284984-1510

Weitere Infos im Internet zu finden unter www.schneeleopard.de