Europäische Behörde: weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln ? Aktuelle Zahlen aus Deutschland unterstreichen positiven Trend
(Frankfurt a. M., 13. Juli 2010) Mehr Obst und Gemüse weisen gar keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf, weniger Ware musste beanstandet werden, weil die zulässigen Rückstandshöchstgehalte überschritten wurden, und Ware aus Deutschland schneidet im europäischen Vergleich sehr gut ab ? dies sind die positiven Trends des jetzt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Parma veröffentlichten Jahresberichts über Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebensmitteln.
In die Auswertung der Kontrolleure sind über 70.000 Proben von 200 verschiedenen Lebensmitteln eingeflossen ? 96,5 Prozent davon waren ohne Beanstandung. Bei Ware aus der EU wiesen 2,4 Prozent der Proben Überschreitungen auf, aus Deutschland 1,9 Prozent. Zudem stieg die Anzahl der Proben, die völlig rückstandsfrei waren im Vergleich zum Vorjahresbericht deutlich von 52,7 auf 62,1 Prozent an, obwohl die Analysemethoden nochmals verbessert wurden. Erstmals flossen auch Proben von Bio-Produkten in die Auswertung ein, von denen 0,9 Prozent Rückstände oberhalb der zulässigen Höchstgehalte aufwiesen ? ein Umstand, der viele Verbraucher verblüffen wird, die Bio-Produkte mit der Erwartung kaufen, im Öko-Anbau werde ganz auf Pflanzenschutz verzichtet.
"Man kann die EFSA-Zahlen auf einen einfachen Nenner bringen: Unsere Lebensmittel sind sicher. Verbraucher werden immer wieder durch dramatische Berichte über vermeintliche Belastungen verunsichert. Das umfangreiche Monitoring der europäischen und nationalen Behörden zeigt ? wieder einmal ? ein anderes Bild. Das ist auch eine Leistung der Landwirte in Europa", kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Volker Koch-Achelpöhler, den Bericht. Die ESFA unterstreicht, dass Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, selbst wenn die zulässigen Höchstgehalte überschritten werden, nicht per se auf eine eingeschränkte Sicherheit der Lebensmittel schließen lassen.
Aktuelle Zahlen aus der deutschen Lebensmittelüberwachung unterstreichen die Trends des EFSA-Berichts. In den jüngsten Quartalsberichten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) rangiert die Beanstandungsrate für Ware aus Deutschland zwischen 0,5 Prozent und 1 Prozent, für Ware aus den Ländern der EU bei 0,5 Prozent und 1,7 Prozent; Proben von Ware aus Drittstaaten wiesen dagegen mit 4,3 Prozent bis 8 Prozent häufigere Überschreitungen auf. Auch die im Vorjahr von der Firma QS im Auftrag des Großhandels durchgeführten Eigenkontrollen zeigen ein ähnliches Bild: Überschreitungen gehen zurück, und bei den Proben mit Rückständen liegen diese in der überwiegenden Zahl der Fälle deutlich unterhalb der zulässigen Höchstwerte.
Der Industrieverband Agrar e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main vertritt die Interessen der agrarchemischen und agrarbiologischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 49 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.
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ampnet ? 12. Juli 2010. Der Transportverkehr der Zukunft wird in ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht nachhaltig sein. Dies ist die Kernbotschaft von Volvo Trucks auf der IAA in Hannover vom 23. bis 30. September 2010. Dort wird das Unternehmen seine Lösungen für die Zukunft des Transports präsentieren und Umwelttechnologien vorstellen. Das neue Baustellenfahrzeug, der Volvo FMX, wird ebenfalls auf der IAA zu sehen sein.
Volvo ist weltweit der erste Lkw-Hersteller, der diese auf der IAA gezeigte Technologie einsetzt. Hierbei wird der hohe Wirkungsgrad des Dieselmotors mit den Vorteilen des Gasbetriebs kombiniert. Verglichen mit früheren Generationen von Gasmotoren konnte der Wirkungsgrad inzwischen um 30 bis 40 Prozent verbessert werden.
Mit einem Hybridantrieb lässt sich der Kraftstoffverbrauch erheblich senken, besonders im Stadtverkehr mit häufigem Anfahren und Anhalten. Besucher auf dem Volvo Stand bekommen einen Hybrid-Antriebsstrang auf Basis eines 7-Liter-Motors zu sehen, der 2011 in einer Hybridversion des Volvo FE auf den Markt kommt. Sowohl das Hybridsystem als auch die Technologie mit Methan-Diesel-Motor werden derzeit von verschiedenen Kunden in ganz Europa getestet.
Auf der IAA wird auch der Volvo FMX, der neue und robuste Baustellen-Lkw zu sehen sein. Das Modell wurde speziell für härteste Bedingungen und anspruchsvolle Einsätze auf dem Bau konzipiert und stellt eine Weiterentwicklung des Volvo FM dar. Erstmalig wurde der Volvo FMX der Öffentlichkeit im April auf der Baumaschinenmesse bauma in München vorgestellt.
Auf der IAA wird der FMX gemeinsam mit dem Radlader L180F zu sehen sein. Dieser ist mit der Antriebstechnologie OptiShift von Volvo Construction Equipment ausgestattet, die weltweit einen erstklassigen Ruf genießt. Dieses System senkt den Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu früheren Antriebslösungen um bis zu 15 Prozent.
Außerdem zeigt Volvo Trucks in Hannover eine Auswahl seiner Modellpalette.
Sicherheit und die Fahrerumgebung stehen bei Volvo Trucks ebenfalls im Mittelpunkt. Auf dem Stand ist das bekannte FH-Fahrerhaus zu sehen. Besucher können hier mehr über die verschiedenen aktiven Sicherheitssysteme von Volvo erfahren, die in Kombination mit der sehr hohen passiven Sicherheit der Volvo Fahrerhäuser für den sichersten Arbeitsplatz in der Branche sorgen. (ampnet/nic)
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Mitsubishi i-MiEV erreicht 2. Platz bei E-Silvretta
Stadthagen
Mitsubishi i-MiEV erreicht 2. Platz bei E-Silvretta
ampnet ? 12. Juli 2010. Der Mitsubishi i-MiEV hat, die am vergangenen Wochenende erstmals im Rahmen der 13. Silvretta Classic, ausgetragene E-Silvretta mit einem zweiten Platz beendet. Insgesamt 25 Elektrofahrzeuge von Herstellern aus der ganzen Welt waren am Start im österreichischen Vorarlberg. Pilotiert wurde der i-MiEV, das erste in Serie gefertigte Elektroautomobil, von Toru Hashimoto, Entwicklungschef von Mitsubishi Motors Europa und Helmut Bauer, Kommunikationschef des japanischen Herstellers in Deutschland.
Die 25 E-Automobile mussten auf der Gebirgsstrecke im Montafon 160 Kilometer mit einem Höhenunterschied bis zu 2500 Meter an den drei Tagen der Veranstaltung bewältigen. Wie die Silvretta Classic ist auch die Elektro-Auto Rallye als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung konzipiert. So kommt es auf Hundertstelsekunden an. Je geringer die Abweichung von den Sollzeiten der Präzisionsprüfung, desto weniger Strafpunkte für das Team. (ampnet/nic)
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EU-Kommission: Länder dürfen über Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden
Aachen
EU-Kommission: Länder dürfen über Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden
(13.07.2010) Die EU-Kommission hat heute wie erwartet Änderungen der Rechtsvorschriften zur Grünen Gentechnik beschlossen. Danach sollen die Mitgliedstaaten den Anbau EU-weit zugelassener gentechnisch veränderter Pflanzen verbieten können. Nun müssen noch EU-Parlament und Ministerrat zustimmen.
Die Kommission hat heute ein "Paket" von Maßnahmen verabschiedet, dessen gemeinsames Ziel die "Freiheit der Mitgliedsstaaten" ist, über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in ihrem Hoheitsgebiet zu entscheiden.
Ein erster Schritt dahin sind die ab sofort geltenden neuen Leitlinien zur Koexistenz, welche die bisherige Version aus dem Jahre 2003 ersetzen. Die Leitlinien enthalten Empfehlungen an die Mitgliedstaaten, mit welchen Maßnahmen ein Nebeneinander von landwirtschaftlichen Systemen mit und ohne Gentechnik ("Koexistenz") sichergestellt werden kann.
Die neuen Empfehlungen stellen es den Mitgliedstaaten weitgehend frei, wie sie den Anbau von gv-Pflanzen regulieren. Sie können sehr restriktive Anbauvorschriften erlassen oder sogar für bestimmte Regionen "gentechnik-freie" Zonen vorschreiben. Möglich ist aber auch ein Verzicht auf nationale Koexistenz-Vorschriften.
Nach den bisher geltenden Koexistenz-Leitlinien sollten die zu erlassenden Maßnahmen angemessen sein, um "zufällige, technisch unvermeidbare" GVO-Einträge in konventionelle Bestände unter dem EU-weit geltenden Kennzeichnungs-Schwellenwert von 0,9 Prozent zu halten. Künftig können dagegen auch weitaus geringere GVO-Einträge als "wirtschaftlicher Schaden" angesehen werden, wenn Lebens- oder Futtermittel nicht oder nur mit Verlust vermarktet werden können.
Zusätzlich will die EU-Kommission die Richtlinie 2001/18 ändern, die in der EU maßgebende Rechtsvorschrift für Freisetzung und Zulassung von gv-Pflanzen. Es soll ein neuer Artikel (26b) eingefügt werden, der den Mitgliedsstaaten das Recht gibt, den Anbau von gv-Pflanzen vollständig oder in bestimmten Regionen zu verbieten, ohne dafür wissenschaftlich begründete Zweifel an der Sicherheitsbewertung anführen zu müssen.
Ein solches nationales oder regionales Anbauverbot soll nur für solche gv-Pflanzen möglich sein, die in der EU eine Anbauzulassung erhalten haben. Derzeit ist das der Fall bei Bt-Mais MON810 und bei der Amflora-Kartoffel mit veränderter Stärkezusammensetzung. Drei weitere Anträge für mehrere gv-Maislinien sowie der Erneuerungsantrag für MON810-Mais stehen demnächst zur Entscheidung an.
Die künftig möglichen Anbauverbote müssen von der EU-Kommission nicht genehmigt werden. Die Mitgliedsstaaten müssen jedoch die Grundsätze der EU-Verträge und des Binnenmarktes und internationale Verpflichtungen - etwa beim Welthandel - einhalten.
Zulassungen für Lebens- und Futtermittel aus importierten gv-Pflanzen gelten weiterhin in allen EU-Mitgliedsstaaten. Das EU-Zulassungsverfahren bleibt unverändert und wird - anders als in einigen Pressemeldungen dargestellt - nicht beschleunigt oder vereinfacht. Zulassungen von gv-Pflanzen und den daraus hergestellten Lebensmitteln werden wie bisher auf der Grundlage einer wissenschaftlichen Sicherheitsbewertung erteilt, für die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zuständig ist.
Bis die geänderte Freisetzungs-Richtlinie in Kraft tritt, kann es noch einige Zeit dauern. Dem heute von der Kommission beschlossenen Verordnungsentwurf müssen noch EU-Parlament und Ministerrat zustimmen.
WWF-Spendentool: Tiger erobern das Internet./ Virtueller Lebensraum "Tigerland" wächst
Wer diesen Sommer nicht in den Urlaub fährt, kann das virtuelle "Tigerland" besuchen. Dabei handelt es sich um ein neues multimediales Online-Spendentool vom WWF Deutschland. Auf der Webseite www.wwf-tigerland.dekönnen User den Lebensraum der Tiger spielerisch erkunden und Tiger in freier Online-Wildbahn beobachten. Mit jeder Spende wächst das "Tigerland" mit seinen Wäldern, Bergen, Wiesen und Flüssen. "Mit etwas Glück entdeckt man auf seinen gespendeten Land einen Tiger, dem man dann einen Namen geben kann", sagt Julia Lönneker aus dem WWF-Internetteam.
Insgesamt 3.200 Tiger gibt es im "Tigerland" zu entdecken. "Genau so viele, oder besser gesagt erschreckend wenige, leben heute noch in der Wildnis", so Julia Lönneker. Mit dem neuartigen Spendentool will der WWF auf die Bedrohung der majestätischen Großkatzen aufmerksam machen. Schon für zehn Euro können User symbolisch ein Stück "Tigerland" spenden und den Tigerschutz voran treiben. Über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter erfahren auch Freunde und Bekannte vom gerade erworbenen Stück "Tigerland".
Mit den ersten 25.000 Euro will der WWF für den Amur-Tiger 100.000 Hektar Lebensraum in der russischen Bikin-Region als Naturschutzkonzession pachten. Weitere 25.000 Euro ermöglichen der Umweltschutzorganisation, 80.000 Hektar Regenwald im Tesso Nilo Nationalpark auf Sumatra ein Jahr lang gegen Wilderer und illegale Rodungen abzusichern. Der WWF widmet dem Schutz des Tigers dieses Jahr besondere Aufmerksamkeit und Energie. 2010 steht nach dem Chinesischen Kalender im Zeichen des Tigers. Der WWF hat es sich zum Ziel gesetzt, den Bestand der wild lebenden Tiger bis zum nächsten "Jahr des Tigers" in 2022 zu verdoppeln.
Kontakt
Nina Flosdorff
Pressestelle
WWF Deutschland
069- 79144 251