Drohendes Aus für Aluminiumhütte – Staatssekretär Homann schlägt sofortige…

Berlin

Drohendes Aus für Aluminiumhütte – Staatssekretär Homann schlägt sofortige Stromkostenkompensation vor

Die hohen Stromkosten in Deutschland führen dazu, dass insbesondere stromintensive Industrien, wie die NE-Metall-Industrie, nicht mehr kostendeckend produzieren können. Während die Handelspreise zum Beispiel für Aluminium an der Londoner Metallbörse (LME) drastisch eingebrochen sind, sind die Stromkosten in Deutschland unverändert hoch. Nachdem bereits eine Zinkhütte zum Jahresende geschlossen hat, droht nun der Produktionsstopp für eine Aluminiumhütte in Neuss. Deshalb schlägt der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, vor, schnellstmöglich eine Strompreiskompensation für besonders stromintensive Industrien einzuführen.

Staatssekretär Homann erklärt hierzu: „Es kann nicht sein, dass wir in Deutschland sehenden Auges die stromintensiven Industrien mit ihren Arbeitsplätzen ins Aus manövrieren. Die Strompreise sind, auch durch den Emissionshandel, hoch getrieben. Deshalb schlage ich vor, dass wir umgehend aus den Einnahmen des Emissionshandels einen wirksamen Kompensationsmechanismus aufbauen, so wie es für die 3. Handelsperiode des EU-Emissionshandels ausdrücklich vorgesehen ist. Wir brauchen diesen Kompensationsmechanismus schon jetzt, denn es nutzt dem Ertrinkenden nichts, wenn ihm der Rettungsring erst 2013 zugeworfen wird.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird daher kurzfristig der Bundesregierung ein Konzept zur Stromkosten-Kompensation vorschlagen.

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2@bmwi.bund.de
Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen.html
Für Rückfragen zu Artikeln, Ausschreibungen und den Informationen aus Wirtschaft und Technologie wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner, die im jeweiligen Beitrag angegeben sind oder an:
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E-Mail: info@bmwi.bund.de

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Die hohen Stromkosten in Deutschland führen dazu, dass insbesondere stromintensive Industrien, wie die NE-Metall-Industrie, nicht mehr kostendeckend produzieren können. Während die Handelspreise zum Beispiel für Aluminium an der Londoner Metallbörse (LME) drastisch eingebrochen sind, sind die Stromkosten in Deutschland unverändert hoch. Nachdem bereits eine Zinkhütte zum Jahresende geschlossen hat, droht nun der Produktionsstopp für eine Aluminiumhütte in Neuss. Deshalb schlägt der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, vor, schnellstmöglich eine Strompreiskompensation für besonders stromintensive Industrien einzuführen.

Staatssekretär Homann erklärt hierzu: „Es kann nicht sein, dass wir in Deutschland sehenden Auges die stromintensiven Industrien mit ihren Arbeitsplätzen ins Aus manövrieren. Die Strompreise sind, auch durch den Emissionshandel, hoch getrieben. Deshalb schlage ich vor, dass wir umgehend aus den Einnahmen des Emissionshandels einen wirksamen Kompensationsmechanismus aufbauen, so wie es für die 3. Handelsperiode des EU-Emissionshandels ausdrücklich vorgesehen ist. Wir brauchen diesen Kompensationsmechanismus schon jetzt, denn es nutzt dem Ertrinkenden nichts, wenn ihm der Rettungsring erst 2013 zugeworfen wird.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird daher kurzfristig der Bundesregierung ein Konzept zur Stromkosten-Kompensation vorschlagen.

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