Erster Workshop für ein Integriertes Gesamtkonzept zur Entwicklung des ländlichen Raums…

Erfurt

Erster Workshop für ein Integriertes Gesamtkonzept zur Entwicklung des ländlichen Raums Thüringens wird eröffnet
Die Entwicklung des ländlichen Raumes stellt eine der größten Herausforderungen der Zukunft dar. Strategien können aber nur gemeinsam erarbeitet werden. Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Stefan Baldus, eröffnet dafür heute den ersten Workshop für ein Integriertes Gesamtkonzept zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Mit Verantwortlichen aus den Bereichen, Wirtschaft, Verwaltung und Politik sowie allen, die sich für die ländlichen Räume in Thüringen verantwortlich fühlen, soll dabei über die Situation und die Perspektiven der ländlichen Räume in Thüringen diskutieren werden.
Thüringen ist ländlich geprägt. Etwa 97 Prozent der Gemeinden zählen zu den ländlichen Räumen, in denen fast 80 Prozent der Bevölkerung leben. Die ländlichen Räume in Thüringen sind wichtige Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturräume und haben daher einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung und Attraktivität des Freistaats. Doch sie stehen vor einigen großen Herausforderungen, wie z. B. der demographischen Entwicklung. Es gibt viele Fragen zu diskutieren: Wie schaffen wir Arbeitsplätze im Dorf und in der Nähe? Wie versorgen wir die, die nicht mehr selbst Auto fahren können? Welche Dienstleitungen wie Dorfladen, Arzt, Kindertagesstätte oder Post können wir im Dorf halten oder müssen diese neu gestalten?
Es ist wichtig, in einem Integrierten Gesamtkonzept eine klare Strategie zur Entwicklung der ländlichen Räume in Thüringen zu formulieren. „Wir wollen eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume, in der ökologische, ökonomische und soziale Belange gleichberechtigt nebeneinander stehen“, so der Staatssekretär.
Das Integrierte Gesamtkonzept soll nicht „von oben“ vorgegeben werden. Vielmehr ist Ziel des Workshops, das Wissen, die Anregungen und Ideen aller Verantwortlichen zu nutzen, um über Potenziale und Risiken für die Entwicklung der ländlichen Räume zu diskutieren und gemeinsam Strategien zu formulieren. Auf dieser Basis sollen Thüringens ländliche Räume insbesondere in der EU-Periode 2014 bis 2020 zielgerichtet fortentwickelt und auch für die Zeit nach 2020 Perspektiven aufgezeigt werden, so Stefan Baldus.

Erfurt

Erster Workshop für ein Integriertes Gesamtkonzept zur Entwicklung des ländlichen Raums Thüringens wird eröffnet
Die Entwicklung des ländlichen Raumes stellt eine der größten Herausforderungen der Zukunft dar. Strategien können aber nur gemeinsam erarbeitet werden. Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Stefan Baldus, eröffnet dafür heute den ersten Workshop für ein Integriertes Gesamtkonzept zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Mit Verantwortlichen aus den Bereichen, Wirtschaft, Verwaltung und Politik sowie allen, die sich für die ländlichen Räume in Thüringen verantwortlich fühlen, soll dabei über die Situation und die Perspektiven der ländlichen Räume in Thüringen diskutieren werden.
Thüringen ist ländlich geprägt. Etwa 97 Prozent der Gemeinden zählen zu den ländlichen Räumen, in denen fast 80 Prozent der Bevölkerung leben. Die ländlichen Räume in Thüringen sind wichtige Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturräume und haben daher einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung und Attraktivität des Freistaats. Doch sie stehen vor einigen großen Herausforderungen, wie z. B. der demographischen Entwicklung. Es gibt viele Fragen zu diskutieren: Wie schaffen wir Arbeitsplätze im Dorf und in der Nähe? Wie versorgen wir die, die nicht mehr selbst Auto fahren können? Welche Dienstleitungen wie Dorfladen, Arzt, Kindertagesstätte oder Post können wir im Dorf halten oder müssen diese neu gestalten?
Es ist wichtig, in einem Integrierten Gesamtkonzept eine klare Strategie zur Entwicklung der ländlichen Räume in Thüringen zu formulieren. „Wir wollen eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume, in der ökologische, ökonomische und soziale Belange gleichberechtigt nebeneinander stehen“, so der Staatssekretär.
Das Integrierte Gesamtkonzept soll nicht „von oben“ vorgegeben werden. Vielmehr ist Ziel des Workshops, das Wissen, die Anregungen und Ideen aller Verantwortlichen zu nutzen, um über Potenziale und Risiken für die Entwicklung der ländlichen Räume zu diskutieren und gemeinsam Strategien zu formulieren. Auf dieser Basis sollen Thüringens ländliche Räume insbesondere in der EU-Periode 2014 bis 2020 zielgerichtet fortentwickelt und auch für die Zeit nach 2020 Perspektiven aufgezeigt werden, so Stefan Baldus.