Hungernde brauchen Zugang zu Wasser, Saatgut und Land

Berlin

Hungernde brauchen Zugang zu Wasser, Saatgut und Land
Zum heutigen Bericht der Bundesregierung zur ‘Welternaehrungslage’ erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion Waltraud Wolff und die zustaendige Berichterstatterin Marianne Schieder:
Es muss unbedingt gelingen, in absehbarer Zeit die Eigenversorgung mit Lebensmitteln in Entwicklungslaendern zu steigern. Wir begruessen, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den vom Hunger am staerksten betroffenen Laendern an einer gemeinsamen Strategie arbeiten will. Wichtig ist es, ein Buendel aus Sofortmassnahmen und langfristigen Strategien zu schnueren.
Ein besonderer Fokus muss fuer die Zukunft auf einer regionalen und dezentralisierten Nahrungsmittelversorgung liegen. Als Sozialdemokraten ist es eines unserer Grundanliegen, dass weltweit moeglichst viele Menschen Zugang zu den Ressourcen Wasser, Land und Saatgut bekommen. So koennten die derzeit Hungernden einerseits fuer den Eigenbedarf produzieren und andererseits Einkommen generieren, um Zugang zu weiteren benoetigten Nahrungsmitteln zu bekommen. In Lebensmittelhilfen sehen wir maximal eine kurzfristige Loesung, die jedoch in keinem Fall zu Lasten der lokalen Maerkte gehen darf.
Wir begruessen das Anliegen der Bundesregierung, dass die Ernaehrungssicherung Vorrang vor anderen Nutzungen der Agrarerzeugnisse haben muss und die Strategien der Hungerbekaempfung an den Kriterien der Nachhaltigkeit ausgerichtet sein muessen. Ausserdem ist es wichtig die globale Klimaschutzpolitik in die Ueberlegungen mit einzubeziehen und den Erhalt der Biodiversitaet voranzubringen. In der gruenen Gentechnik sehen wir keinen Ausweg aus der aktuellen Nahrungsmittelkrise. Diese wuerde vielmehr zu neuen Schieflagen und Abhaengigkeiten fuehren.
© 2008 SPD-Bundestagsfraktion – Internet: http://www.spdfraktion.de

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Hungernde brauchen Zugang zu Wasser, Saatgut und Land
Zum heutigen Bericht der Bundesregierung zur ‘Welternaehrungslage’ erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion Waltraud Wolff und die zustaendige Berichterstatterin Marianne Schieder:
Es muss unbedingt gelingen, in absehbarer Zeit die Eigenversorgung mit Lebensmitteln in Entwicklungslaendern zu steigern. Wir begruessen, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den vom Hunger am staerksten betroffenen Laendern an einer gemeinsamen Strategie arbeiten will. Wichtig ist es, ein Buendel aus Sofortmassnahmen und langfristigen Strategien zu schnueren.
Ein besonderer Fokus muss fuer die Zukunft auf einer regionalen und dezentralisierten Nahrungsmittelversorgung liegen. Als Sozialdemokraten ist es eines unserer Grundanliegen, dass weltweit moeglichst viele Menschen Zugang zu den Ressourcen Wasser, Land und Saatgut bekommen. So koennten die derzeit Hungernden einerseits fuer den Eigenbedarf produzieren und andererseits Einkommen generieren, um Zugang zu weiteren benoetigten Nahrungsmitteln zu bekommen. In Lebensmittelhilfen sehen wir maximal eine kurzfristige Loesung, die jedoch in keinem Fall zu Lasten der lokalen Maerkte gehen darf.
Wir begruessen das Anliegen der Bundesregierung, dass die Ernaehrungssicherung Vorrang vor anderen Nutzungen der Agrarerzeugnisse haben muss und die Strategien der Hungerbekaempfung an den Kriterien der Nachhaltigkeit ausgerichtet sein muessen. Ausserdem ist es wichtig die globale Klimaschutzpolitik in die Ueberlegungen mit einzubeziehen und den Erhalt der Biodiversitaet voranzubringen. In der gruenen Gentechnik sehen wir keinen Ausweg aus der aktuellen Nahrungsmittelkrise. Diese wuerde vielmehr zu neuen Schieflagen und Abhaengigkeiten fuehren.
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