Im Tagebau Reichwalde geht modernste F60 in Betrieb

Berlin

Im Tagebau Reichwalde geht modernste F60 in Betrieb

Vattenfall führt Tagebau Reichwalde nach umfassender Modernisierung weiter

Im sächsischen Tagebau Reichwalde beginnt nach fünf Jahre dauernder Modernisierung der Probebetrieb der Abraumförderbrücke F60. Die erneute Inbetriebnahme ist eine wichtige Etappe zur Wiederaufnahme der seit 1999 gestoppten Kohleförderung. In dem genehmigten Feld Reichwalde lagern rund 366 Millionen Tonnen Rohbraunkohle. Diese Kohle soll bis Mitte der 2040-er Jahre vor allem der Versorgung des Kraftwerksstandortes Boxberg dienen.

Zum Start der Weiterführung des Tagebaues waren heute der Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Roland Werner, das Vorstandsmitglied von Vattenfall Europe Mining Generation, Dr. Hartmuth Zeiß, sowie der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Vattenfall Europe Mining AG, Helmut Franz, anwesend. Sie gaben per Funkkommando gemeinsam das Startsignal zum Anfahren der F60.

“Der Energiestandort hier im Osten von Sachsen hat mit der Weiterführung des Tagebaues Reichwalde und dem Neubaublock R des Kraftwerkes Boxberg eine solide Basis für eine gute wirtschaftliche Zukunft. Etwa 200 Beschäftigte werden bei Vattenfall im Tagebau Reichwalde arbeiten, viele weitere Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistungsunternehmen sind durch ihn indirekt gesichert”, so Dr. Hartmuth Zeiß. “Mit der heutigen Inbetriebnahme der Abraumförderbrücke Reichwalde beginnt ein neues Stück Bergbauzukunft im Freistaat Sachsen. Ich versichere Ihnen, dass wir dieses Stück Zukunft gemeinsam und auf gleicher Augenhöhe mit den Menschen der Region gestalten wollen.”

Für die Modernisierung des Tagebaues auf höchsten technischem Niveau stand ein Investitionsvolumen von rund 350 Millionen Euro zur Verfügung. Knapp 350 Firmen erhielten Aufträge von Vattenfall, drei Viertel der Ausgaben gingen an Unternehmen aus der Region. Zu den Schwerpunkten der Modernisierungsarbeiten gehörten die Ertüchtigung der Abraumförderbrücke F60, der Neuaufbau einer 13,5 Kilometer langen Kohlebandanlage zwischen Tagebau und Kraftwerk Boxberg und die Erweiterung des Kohlelagerplatzes. Darüber hinaus wurde die komplette Energieversorgung des Tagebaus erneuert und das Umspannwerk Reichwalde umgebaut. Zu Spitzenzeiten waren rund 350 Arbeiter auf der Baustelle tätig.

“Die Wiederinbetriebnahme des Tagebaus Reichwalde ist ein weiterer Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Energiestandortes ?Sächsische Lausitz?. Damit ist nicht nur die Brennstoffversorgung des Kraftwerkes Boxberg mit den dazugehörigen Arbeitsplätzen für Jahrzehnte gesichert. Mit modernen Tagebauen wird auch eine gute Basis für eine umweltgerechte und umfassende Nutzung der einheimischen Kohlelagerstätten geschaffen”, sagte Staatssekretär Roland Werner in seinem Grußwort.

Im Probebetrieb fördert die Förderbrücke rund drei Viertel der für den Normalbetrieb geplanten täglich 300.000 Kubikmeter Abraum. Für den ersten Monat ist ein Einsatz von insgesamt 20 Schichten geplant, dieser wird für den Monat Mai bereits auf 30 Schichten erhöht. Beginnt die Kohleförderung, müssen für jede geförderte Tonne Braunkohle rund sechs Kubikmeter Abraum bewegt werden. Zukünftig beliefert der Tagebau Reichwalde im Verbund mit dem Tagebau Nochten vor allem das Kraftwerk Boxberg. Rund ein Drittel der Kohle soll hierbei aus Reichwalde kommen.

Mit der Weiterführung des Tagebaus sind keine Umsiedlungen verbunden. Zum Schutz der Natur errichtet Vattenfall seit Dezember 2009 den ersten, 4.200 Meter langen, Abschnitt einer unterirdischen Dichtwand. Diese soll die angrenzende Teichlandschaft der Hammerstädter Teiche schützen und eine Grundwasserabsenkung vermeiden. Ab dem Jahr 2015 soll sie in nördlicher Richtung fortgeführt werden. Notwendig für die Weiterführung des Tagebaues ist die Flussverlegung des Weißen Schöps auf einer Länge von 13 Kilometern. Ab nächstem Jahr sollen die Arbeiten dazu beginnen. Ebenso müssen ab 2016 eine 110-Kilovolt-Leitung und bis 2030 die Bahnstrecke zwischen Görlitz und Berlin verlegt werden.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist:
Kathi Miedtank, Vattenfall Europe Mining Generation,
Telefon (0355) 28 87 – 30 10, Fax (0355) 28 87 – 30 66,
kathi.miedtank@vattenfall.de406141″ width=”1″ height=”1″>

Berlin

Im Tagebau Reichwalde geht modernste F60 in Betrieb

Vattenfall führt Tagebau Reichwalde nach umfassender Modernisierung weiter

Im sächsischen Tagebau Reichwalde beginnt nach fünf Jahre dauernder Modernisierung der Probebetrieb der Abraumförderbrücke F60. Die erneute Inbetriebnahme ist eine wichtige Etappe zur Wiederaufnahme der seit 1999 gestoppten Kohleförderung. In dem genehmigten Feld Reichwalde lagern rund 366 Millionen Tonnen Rohbraunkohle. Diese Kohle soll bis Mitte der 2040-er Jahre vor allem der Versorgung des Kraftwerksstandortes Boxberg dienen.

Zum Start der Weiterführung des Tagebaues waren heute der Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Roland Werner, das Vorstandsmitglied von Vattenfall Europe Mining Generation, Dr. Hartmuth Zeiß, sowie der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Vattenfall Europe Mining AG, Helmut Franz, anwesend. Sie gaben per Funkkommando gemeinsam das Startsignal zum Anfahren der F60.

“Der Energiestandort hier im Osten von Sachsen hat mit der Weiterführung des Tagebaues Reichwalde und dem Neubaublock R des Kraftwerkes Boxberg eine solide Basis für eine gute wirtschaftliche Zukunft. Etwa 200 Beschäftigte werden bei Vattenfall im Tagebau Reichwalde arbeiten, viele weitere Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistungsunternehmen sind durch ihn indirekt gesichert”, so Dr. Hartmuth Zeiß. “Mit der heutigen Inbetriebnahme der Abraumförderbrücke Reichwalde beginnt ein neues Stück Bergbauzukunft im Freistaat Sachsen. Ich versichere Ihnen, dass wir dieses Stück Zukunft gemeinsam und auf gleicher Augenhöhe mit den Menschen der Region gestalten wollen.”

Für die Modernisierung des Tagebaues auf höchsten technischem Niveau stand ein Investitionsvolumen von rund 350 Millionen Euro zur Verfügung. Knapp 350 Firmen erhielten Aufträge von Vattenfall, drei Viertel der Ausgaben gingen an Unternehmen aus der Region. Zu den Schwerpunkten der Modernisierungsarbeiten gehörten die Ertüchtigung der Abraumförderbrücke F60, der Neuaufbau einer 13,5 Kilometer langen Kohlebandanlage zwischen Tagebau und Kraftwerk Boxberg und die Erweiterung des Kohlelagerplatzes. Darüber hinaus wurde die komplette Energieversorgung des Tagebaus erneuert und das Umspannwerk Reichwalde umgebaut. Zu Spitzenzeiten waren rund 350 Arbeiter auf der Baustelle tätig.

“Die Wiederinbetriebnahme des Tagebaus Reichwalde ist ein weiterer Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Energiestandortes ?Sächsische Lausitz?. Damit ist nicht nur die Brennstoffversorgung des Kraftwerkes Boxberg mit den dazugehörigen Arbeitsplätzen für Jahrzehnte gesichert. Mit modernen Tagebauen wird auch eine gute Basis für eine umweltgerechte und umfassende Nutzung der einheimischen Kohlelagerstätten geschaffen”, sagte Staatssekretär Roland Werner in seinem Grußwort.

Im Probebetrieb fördert die Förderbrücke rund drei Viertel der für den Normalbetrieb geplanten täglich 300.000 Kubikmeter Abraum. Für den ersten Monat ist ein Einsatz von insgesamt 20 Schichten geplant, dieser wird für den Monat Mai bereits auf 30 Schichten erhöht. Beginnt die Kohleförderung, müssen für jede geförderte Tonne Braunkohle rund sechs Kubikmeter Abraum bewegt werden. Zukünftig beliefert der Tagebau Reichwalde im Verbund mit dem Tagebau Nochten vor allem das Kraftwerk Boxberg. Rund ein Drittel der Kohle soll hierbei aus Reichwalde kommen.

Mit der Weiterführung des Tagebaus sind keine Umsiedlungen verbunden. Zum Schutz der Natur errichtet Vattenfall seit Dezember 2009 den ersten, 4.200 Meter langen, Abschnitt einer unterirdischen Dichtwand. Diese soll die angrenzende Teichlandschaft der Hammerstädter Teiche schützen und eine Grundwasserabsenkung vermeiden. Ab dem Jahr 2015 soll sie in nördlicher Richtung fortgeführt werden. Notwendig für die Weiterführung des Tagebaues ist die Flussverlegung des Weißen Schöps auf einer Länge von 13 Kilometern. Ab nächstem Jahr sollen die Arbeiten dazu beginnen. Ebenso müssen ab 2016 eine 110-Kilovolt-Leitung und bis 2030 die Bahnstrecke zwischen Görlitz und Berlin verlegt werden.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist:
Kathi Miedtank, Vattenfall Europe Mining Generation,
Telefon (0355) 28 87 – 30 10, Fax (0355) 28 87 – 30 66,
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