Innovationspreis Klima und Umwelt

Bonn

Innovationspreis Klima und Umwelt

Magnetheizer mit Supraleitertechnik prämiert

Das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) haben kürzlich einen Magnetheizer mit Supraleitertechnik mit dem Innovationspreis Klima und Umwelt ausgezeichnet. Bei der prämierten Anlage handelt es sich um einen Magnetheizer für die Metallindustrie. Die ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen erhielten den Preis in der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“.

Die Preisträger halbierten durch eine induktive Blockerwärmung auf Basis von Supraleittechnologie den Energieverbrauch bei der Metallerwärmung. Der prämierte hocheffiziente Magnetheizer befindet sich bereits seit 2008 im industriellen Einsatz. Ein Hersteller von Aluminiumprofilen im Strangpressverfahren setzte den Anlagentyp erstmalig ein. Er spart damit 50% elektrische Energie ein und erzielt eine um 25% höhere Produktivität. Die Entwicklung des neuen Heizverfahrens bis zum industriellen Vollbetrieb war nach drei Jahren abgeschlossen. Schon durch den Einsatz eines einzigen Magnetheizers mindert sich der Ausstoß von Kohlendioxid um jährlich 600 Tonnen. Berechnungen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt belegen, dass mit dem neuen Verfahren allein in Deutschland die CO2 Emissionen von zwei Kohlekraftwerken eingespart werden könnten.

Die Preisträger

Die Zenergy Power GmbH ist spezialisiert auf Supraleiter-Technologie und ihre Anwendung im Magnet- und Industriemaschinenbau. Ihre Kompetenzen liegen außerdem in der Verfahrenstechnik der Supraleiterherstellung. Das Maschinen- und Anlagenbauunternehmen Bültmann GmbH ist als Zulieferer für die Halbzeugindustrie tätig.

Innovationspreis für Klima und Umwelt

Der Innovationspreis wurde in diesem Jahr erstmalig vergeben. BMU und der BDI wollen mit der Preisverleihung herausragende Leistungen hervorheben, um das Engagement der deutschen Industrie beim Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz zu würdigen und zu stärken. Eine zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Töpfer wählte die sechs Preisträger aus. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI übernahm die wissenschaftliche Bewertung. Ab sofort können sich Interessenten für den nächsten Innovationspreis für Klima und Umwelt bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Mai 2010.

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Bonn

Innovationspreis Klima und Umwelt

Magnetheizer mit Supraleitertechnik prämiert

Das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) haben kürzlich einen Magnetheizer mit Supraleitertechnik mit dem Innovationspreis Klima und Umwelt ausgezeichnet. Bei der prämierten Anlage handelt es sich um einen Magnetheizer für die Metallindustrie. Die ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen erhielten den Preis in der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“.

Die Preisträger halbierten durch eine induktive Blockerwärmung auf Basis von Supraleittechnologie den Energieverbrauch bei der Metallerwärmung. Der prämierte hocheffiziente Magnetheizer befindet sich bereits seit 2008 im industriellen Einsatz. Ein Hersteller von Aluminiumprofilen im Strangpressverfahren setzte den Anlagentyp erstmalig ein. Er spart damit 50% elektrische Energie ein und erzielt eine um 25% höhere Produktivität. Die Entwicklung des neuen Heizverfahrens bis zum industriellen Vollbetrieb war nach drei Jahren abgeschlossen. Schon durch den Einsatz eines einzigen Magnetheizers mindert sich der Ausstoß von Kohlendioxid um jährlich 600 Tonnen. Berechnungen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt belegen, dass mit dem neuen Verfahren allein in Deutschland die CO2 Emissionen von zwei Kohlekraftwerken eingespart werden könnten.

Die Preisträger

Die Zenergy Power GmbH ist spezialisiert auf Supraleiter-Technologie und ihre Anwendung im Magnet- und Industriemaschinenbau. Ihre Kompetenzen liegen außerdem in der Verfahrenstechnik der Supraleiterherstellung. Das Maschinen- und Anlagenbauunternehmen Bültmann GmbH ist als Zulieferer für die Halbzeugindustrie tätig.

Innovationspreis für Klima und Umwelt

Der Innovationspreis wurde in diesem Jahr erstmalig vergeben. BMU und der BDI wollen mit der Preisverleihung herausragende Leistungen hervorheben, um das Engagement der deutschen Industrie beim Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz zu würdigen und zu stärken. Eine zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Töpfer wählte die sechs Preisträger aus. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI übernahm die wissenschaftliche Bewertung. Ab sofort können sich Interessenten für den nächsten Innovationspreis für Klima und Umwelt bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Mai 2010.

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