Klimaverhandlungen fehlt Dynamik

Berlin

AG Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Klimaverhandlungen fehlt Dynamik

Zum Ende der Verhandlungen in Bonn fuer ein neues globales Klima-Abkommen erklaert der klimaschutzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Frank Schwabe:

Wenn wir diesen Dezember in Kopenhagen ein Klimaschutzabkommen als Anschluss fuer das Kyoto-Protokoll beschliessen wollen, muessen die Klimaverhandlungen an Dynamik gewinnen. Waehrend die Nasa meldet, dass das Arktis-Eis immer duenner wird, verhandelt die Staatengemeinschaft so, als ob sie noch Jahrzehnte zum Diskutieren haette. Das muss sich auf den naechsten Arbeitskonferenzen aendern. Denn bis zur UN-Klimaverhandlung in Kopenhagen sind es gerade noch 242 Tage.

Die Industriestaaten muessen ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 25 bis 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent senken. Sonst werden wir die Erderwaermung nicht unter zwei Grad begrenzen koennen. Es ist unverantwortlich, dass die Industriestaaten auf der Konferenz in Bonn diese CO2-Reduktionsziele nicht verbindlich zugesagt haben.
Denn klare und verbindlich festgelegte Ziele der Industrielaender fuer die Verminderung ihrer Treibhausgase und Finanzzusagen fuer aermere Laender sind die Voraussetzung dafuer, dass Schwellen- und Entwicklungslaender einem Kyoto-Anschlussabkommen zustimmen.

Die Konferenz in Bonn war der Startschuss fuer eine Reihe von internationalen Treffen, die die Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember dieses Jahres vorbereiten. In Kopenhagen soll das Anschlussabkommen des Kyoto-Protokolls beschlossen werden. Das Kyoto-Protokoll gilt seit 2008 und endet 2012. Deshalb verhandelt die internationale Klimadiplomatie gerade ein Kyoto-Anschlussabkommen fuer die Zeit nach 2012.

http://www.spdfraktion.de

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Klimaverhandlungen fehlt Dynamik

Zum Ende der Verhandlungen in Bonn fuer ein neues globales Klima-Abkommen erklaert der klimaschutzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Frank Schwabe:

Wenn wir diesen Dezember in Kopenhagen ein Klimaschutzabkommen als Anschluss fuer das Kyoto-Protokoll beschliessen wollen, muessen die Klimaverhandlungen an Dynamik gewinnen. Waehrend die Nasa meldet, dass das Arktis-Eis immer duenner wird, verhandelt die Staatengemeinschaft so, als ob sie noch Jahrzehnte zum Diskutieren haette. Das muss sich auf den naechsten Arbeitskonferenzen aendern. Denn bis zur UN-Klimaverhandlung in Kopenhagen sind es gerade noch 242 Tage.

Die Industriestaaten muessen ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 25 bis 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent senken. Sonst werden wir die Erderwaermung nicht unter zwei Grad begrenzen koennen. Es ist unverantwortlich, dass die Industriestaaten auf der Konferenz in Bonn diese CO2-Reduktionsziele nicht verbindlich zugesagt haben.
Denn klare und verbindlich festgelegte Ziele der Industrielaender fuer die Verminderung ihrer Treibhausgase und Finanzzusagen fuer aermere Laender sind die Voraussetzung dafuer, dass Schwellen- und Entwicklungslaender einem Kyoto-Anschlussabkommen zustimmen.

Die Konferenz in Bonn war der Startschuss fuer eine Reihe von internationalen Treffen, die die Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember dieses Jahres vorbereiten. In Kopenhagen soll das Anschlussabkommen des Kyoto-Protokolls beschlossen werden. Das Kyoto-Protokoll gilt seit 2008 und endet 2012. Deshalb verhandelt die internationale Klimadiplomatie gerade ein Kyoto-Anschlussabkommen fuer die Zeit nach 2012.

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