Müntefering begrüßt die klaren Worte der EKD zu Klimaschutz und Wirtschaftspolitik

Berlin

Müntefering begrüßt die klaren Worte der EKD zu Klimaschutz und Wirtschaftspolitik

Zur Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, „Umkehr zum Leben. Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“, erklärt der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Franz Müntefering:

Die Evangelische Kirche in Deutschland unterstreicht mit ihrer Klimadenkschrift eindrücklich ihr Eintreten für eine nachhaltige Entwicklung. Die neue Denkschrift wird die gesellschaftliche Debatte über eine ökologische Umsteuerung der Ökonomie weiter befördern. Sie wird die zwingende Bezogenheit von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit aufeinander bekräftigen. Wir begrüßen die klaren Worte der EKD sehr.

Die EKD fordert, dass wir uns bei den Antworten auf die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise am Leitbild einer generationen- und klimagerechten Entwicklung ausrichten. Klimaschutz und Wirtschaftspolitik gehören zusammen, in Deutschland, in Europa und weltweit. Nur im Verbund mit der internationalen Staatengemeinschaft können die weltweiten Folgen des Klimawandels gemeistert und die weltweite Armut wirksam bekämpft werden. Zu Recht fordert die Evangelische Kirche deshalb, die Entwicklungsländer beim Zugang zu moderner, nachhaltiger Energieversorgung umfassend zu unterstützen. Atomkraft kann dabei keine konstruktive Rolle spielen. Der Energieeffizienz und den Erneuerbaren Energien kommt eine umso größere zu.

Um eine Reduktion des Kohlendioxidausstoßes von 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen wir unsere Industrie- und Energielandschaft entscheidend umbauen. Das ist Inhalt sozialdemokratischer Politik und bleibt Ziel unseres Regierungsprogramms. Nötig ist aus der Sicht der SPD ein umfassender, ökologischer „New Deal“, von dem auch die EKD spricht. Denn es geht um viel. Wer die Zukunftsfähigkeit der Menschheit will, wer soziale Gerechtigkeit will und Freiheit und Solidarität ernst nimmt, der muss entschlossen handeln: mit konkreten Maßnahmen für gleichzeitig eine sichere und ausreichende Energieversorgung und für Klimaschutz.

Die klare Position der EKD hilft.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeber: Hubertus Heil
Redaktion: Stefan Giffeler
e-mail: pressestelle@spd.de
http://www.meinespd.net/

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Berlin

Müntefering begrüßt die klaren Worte der EKD zu Klimaschutz und Wirtschaftspolitik

Zur Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, „Umkehr zum Leben. Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“, erklärt der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Franz Müntefering:

Die Evangelische Kirche in Deutschland unterstreicht mit ihrer Klimadenkschrift eindrücklich ihr Eintreten für eine nachhaltige Entwicklung. Die neue Denkschrift wird die gesellschaftliche Debatte über eine ökologische Umsteuerung der Ökonomie weiter befördern. Sie wird die zwingende Bezogenheit von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit aufeinander bekräftigen. Wir begrüßen die klaren Worte der EKD sehr.

Die EKD fordert, dass wir uns bei den Antworten auf die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise am Leitbild einer generationen- und klimagerechten Entwicklung ausrichten. Klimaschutz und Wirtschaftspolitik gehören zusammen, in Deutschland, in Europa und weltweit. Nur im Verbund mit der internationalen Staatengemeinschaft können die weltweiten Folgen des Klimawandels gemeistert und die weltweite Armut wirksam bekämpft werden. Zu Recht fordert die Evangelische Kirche deshalb, die Entwicklungsländer beim Zugang zu moderner, nachhaltiger Energieversorgung umfassend zu unterstützen. Atomkraft kann dabei keine konstruktive Rolle spielen. Der Energieeffizienz und den Erneuerbaren Energien kommt eine umso größere zu.

Um eine Reduktion des Kohlendioxidausstoßes von 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen wir unsere Industrie- und Energielandschaft entscheidend umbauen. Das ist Inhalt sozialdemokratischer Politik und bleibt Ziel unseres Regierungsprogramms. Nötig ist aus der Sicht der SPD ein umfassender, ökologischer „New Deal“, von dem auch die EKD spricht. Denn es geht um viel. Wer die Zukunftsfähigkeit der Menschheit will, wer soziale Gerechtigkeit will und Freiheit und Solidarität ernst nimmt, der muss entschlossen handeln: mit konkreten Maßnahmen für gleichzeitig eine sichere und ausreichende Energieversorgung und für Klimaschutz.

Die klare Position der EKD hilft.

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