Neue Studie unterstreicht: Wien ist Modellstadt für moderne Mobilität – Siemens beauftragt…

München

Neue Studie unterstreicht: Wien ist Modellstadt für moderne Mobilität – Siemens beauftragt Analyse der Verkehrssysteme

Gemeinsame Presseinformation von Siemens und der Stadt Wien

Das Verkehrswesen ist die mit Abstand wichtigste Infrastrukturaufgabe von Städten, denn die Mobilität beeinflusst unmittelbar die Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und den Umweltcharakter von Metropolen. Dies ist eine zentrale Erkenntnis einer Studie des Forschungsinstituts MRC McLean HazeI, die Siemens zur Analyse des Verkehrskonzepts von Wien in Auftrag gegeben hat. Die österreichische Hauptstadt, gerade Gastgeberin des 58. Weltkongresses des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (Union Internationale des Transports Publics, UITP), gilt als eine der attraktivsten Städte der Welt. Welche Rolle die Verkehrsinfrastruktur dabei spielt, haben jetzt die Verkehrsexperten wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Ergebnis: Wien ist nicht nur attraktiv, sondern sogar Modellstadt für moderne Mobilität. Nach Studien zu nachhaltigen Infrastrukturlösungen in London und München stellt Siemens damit die dritte Analyse einer erfolgreichen Metropole vor.

Wien ist eine der attraktivsten Städte der Welt und nimmt bei allen gängigen Untersuchungen und Städtevergleichen regelmäßig einen der vorderen Plätze ein. Jüngstes Beispiel ist die „Mercer-Studie“ vom April dieses Jahres, in der Wien unter 215 Metropolen zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität avancierte. In allen Untersuchungen spielt das Thema Verkehrsinfrastruktur eine zentrale Rolle. Und gerade in dieser Kategorie punktet Wien in besonderem Maße, denn die Verkehrssysteme der Stadt Wien gelten unter Experten als besonders leistungsstark. Siemens wollte dies genauer wissen und beauftragte das englische Forschungsinstitut MRC McLean Hazel mit einer detaillierten Analyse von Entwicklung und Gegenwart der Verkehrssituation in Wien. Die nun vorliegende Studie untermauert die hohe Qualität der Verkehrsinfrastruktur von Wien, auch im Vergleich mit anderen europäischen Großstädten wie Amsterdam, Berlin, München, Prag und Zürich.

Wien setzt konsequent auf den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, profitiert von einer langfristigen Strategie im Sinne eines Gesamtkonzepts für alle Verkehrsarten und zehrt von dem über Parteigrenzen hinweg stabilen Konsens in Verkehrsfragen. Die wesentlichen Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur und zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs bis zum Jahr 2020 sind in dem „Masterplan Verkehr 2003“ der Stadt Wien festgelegt. Darin ist auch ein rasanter Anstieg der Verkehrsströme und des öffentlichen Verkehrs berücksichtigt. Aber auch dafür ? das belegt die aktuelle Studie ? hat Wien die Weichen gut gestellt. Dieses Fazit zieht die aktuelle Untersuchung unter Federführung von Prof. George Hazel, die mit fachlicher Unterstützung der Planungsabteilung und der Verkehrsexperten der Stadt Wien entstand.

Complete mobility: Studie nützt Siemens, Wien und anderen Metropolen

Die Mobility Division der Siemens AG ist einer der weltweit größten Anbieter von Transport- und Logistiklösungen. Siemens Mobility besitzt ein weltweit einzigartiges Konzept, Menschen und Güter effizient und sicher zu bewegen: „Complete mobility“. Dahinter steckt die Strategie, verschiedene Verkehrssysteme so gut wie möglich miteinander zu vernetzen ? ganz gleich, ob bereits vorhandene oder neue Systeme, ob in oder zwischen Städten. „Von der nun vorliegenden Studie kann Wien wichtige Anregungen für die Zukunft bekommen“, sagte Dr. Hans-Jörg Grundmann, Chef von Siemens Mobility, auf dem 58. Weltkongress der UITP, der gerade in der österreichischen Hauptstadt stattfindet. „Siemens profitiert als Anbieter von umfassenden Transport- und Logistiklösungen ebenfalls von den Ergebnissen. Die Herausforderungen, die Wien bewältigen muss, gelten für alle Metropolen. Die Studie kann daher auch unseren anderen Kunden sehr nützlich sein. Städte auf der ganzen Welt können von Wien lernen, und wir unterstützen sie dabei.“

Siemens hat beispielsweise weite Teile seines Complete-mobility-Konzepts bereits in London umgesetzt, aber auch in Wien schon viele seiner Produkte und Lösungen eingebracht, darunter 300 ULF-Niederflur-Trams, 40 U-Bahnzüge mit Leittechnik sowie das Straßenverkehrsmanagement zur Steuerung des Pkw-Flusses in der City. Der Großraum Wien mit rund 2,5 Millionen Einwohnern verfügt mit 227 Kilometern über eines der größten Straßenbahnnetze weltweit. Das derzeit mehr als 960 Kilometer lange Nahverkehrsnetz der Wiener Linien umfasst 116 U Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien mit 4.559 Haltestellen, die von keinem Ort in der Stadt mehr als 15 Minuten Fußweg entfernt sind.

Stadtrat: „Wien hat sehr vieles richtig gemacht“

„Die Studie hat unsere eigenen Analysen bestätigt, dass der öffentliche Verkehr in Wien eine hervorragende Akzeptanz hat. Sein stetig steigender Anteil am Gesamtverkehr liegt aktuell bei 35 Prozent ? das ist ein internationaler Spitzenwert. Wir haben ein hochqualitatives Angebot, ein dichtes Netz, hohe Frequenzen, moderne Garnituren wie den ULF von Siemens sowie eine optimierte Infrastruktur“, sagte Rudolf Schicker, Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr. „Die Studie zeigt, dass wir sehr vieles richtig gemacht haben. Wien hat in der Daseinsvorsorge immer auf öffentliches Eigentum gesetzt und die kommunalen Verkehrsbetriebe nicht in private Hand gegeben. Die Bürger können sich in Krisenzeiten wie jetzt auf öffentliche Unternehmen verlassen.“

Die Investition in Infrastruktur rechne sich laut Schicker immer und erziele gerade in Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs positive volkswirtschaftliche Effekte. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass alleine der U-Bahn-Bau in Wien zwischen 2009 und 2013 etwa 26.000 Arbeitsplätze in der Hauptstadt beziehungsweise in Österreich sichere.

Alle Informationen finden Sie auch in der virtuellen Pressemappe unter: www.siemens.de/mobility/uitp2009

Ansprechpartner:
Herr Peter Gottal
Mobility Division
Siemens AG
Werner-von-Siemens-Str. 67
91052 Erlangen
Tel: +49 ( 9131) 7-20238
E-Mail: peter.gottal@siemens.com

München

Neue Studie unterstreicht: Wien ist Modellstadt für moderne Mobilität – Siemens beauftragt Analyse der Verkehrssysteme

Gemeinsame Presseinformation von Siemens und der Stadt Wien

Das Verkehrswesen ist die mit Abstand wichtigste Infrastrukturaufgabe von Städten, denn die Mobilität beeinflusst unmittelbar die Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und den Umweltcharakter von Metropolen. Dies ist eine zentrale Erkenntnis einer Studie des Forschungsinstituts MRC McLean HazeI, die Siemens zur Analyse des Verkehrskonzepts von Wien in Auftrag gegeben hat. Die österreichische Hauptstadt, gerade Gastgeberin des 58. Weltkongresses des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (Union Internationale des Transports Publics, UITP), gilt als eine der attraktivsten Städte der Welt. Welche Rolle die Verkehrsinfrastruktur dabei spielt, haben jetzt die Verkehrsexperten wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Ergebnis: Wien ist nicht nur attraktiv, sondern sogar Modellstadt für moderne Mobilität. Nach Studien zu nachhaltigen Infrastrukturlösungen in London und München stellt Siemens damit die dritte Analyse einer erfolgreichen Metropole vor.

Wien ist eine der attraktivsten Städte der Welt und nimmt bei allen gängigen Untersuchungen und Städtevergleichen regelmäßig einen der vorderen Plätze ein. Jüngstes Beispiel ist die „Mercer-Studie“ vom April dieses Jahres, in der Wien unter 215 Metropolen zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität avancierte. In allen Untersuchungen spielt das Thema Verkehrsinfrastruktur eine zentrale Rolle. Und gerade in dieser Kategorie punktet Wien in besonderem Maße, denn die Verkehrssysteme der Stadt Wien gelten unter Experten als besonders leistungsstark. Siemens wollte dies genauer wissen und beauftragte das englische Forschungsinstitut MRC McLean Hazel mit einer detaillierten Analyse von Entwicklung und Gegenwart der Verkehrssituation in Wien. Die nun vorliegende Studie untermauert die hohe Qualität der Verkehrsinfrastruktur von Wien, auch im Vergleich mit anderen europäischen Großstädten wie Amsterdam, Berlin, München, Prag und Zürich.

Wien setzt konsequent auf den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, profitiert von einer langfristigen Strategie im Sinne eines Gesamtkonzepts für alle Verkehrsarten und zehrt von dem über Parteigrenzen hinweg stabilen Konsens in Verkehrsfragen. Die wesentlichen Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur und zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs bis zum Jahr 2020 sind in dem „Masterplan Verkehr 2003“ der Stadt Wien festgelegt. Darin ist auch ein rasanter Anstieg der Verkehrsströme und des öffentlichen Verkehrs berücksichtigt. Aber auch dafür ? das belegt die aktuelle Studie ? hat Wien die Weichen gut gestellt. Dieses Fazit zieht die aktuelle Untersuchung unter Federführung von Prof. George Hazel, die mit fachlicher Unterstützung der Planungsabteilung und der Verkehrsexperten der Stadt Wien entstand.

Complete mobility: Studie nützt Siemens, Wien und anderen Metropolen

Die Mobility Division der Siemens AG ist einer der weltweit größten Anbieter von Transport- und Logistiklösungen. Siemens Mobility besitzt ein weltweit einzigartiges Konzept, Menschen und Güter effizient und sicher zu bewegen: „Complete mobility“. Dahinter steckt die Strategie, verschiedene Verkehrssysteme so gut wie möglich miteinander zu vernetzen ? ganz gleich, ob bereits vorhandene oder neue Systeme, ob in oder zwischen Städten. „Von der nun vorliegenden Studie kann Wien wichtige Anregungen für die Zukunft bekommen“, sagte Dr. Hans-Jörg Grundmann, Chef von Siemens Mobility, auf dem 58. Weltkongress der UITP, der gerade in der österreichischen Hauptstadt stattfindet. „Siemens profitiert als Anbieter von umfassenden Transport- und Logistiklösungen ebenfalls von den Ergebnissen. Die Herausforderungen, die Wien bewältigen muss, gelten für alle Metropolen. Die Studie kann daher auch unseren anderen Kunden sehr nützlich sein. Städte auf der ganzen Welt können von Wien lernen, und wir unterstützen sie dabei.“

Siemens hat beispielsweise weite Teile seines Complete-mobility-Konzepts bereits in London umgesetzt, aber auch in Wien schon viele seiner Produkte und Lösungen eingebracht, darunter 300 ULF-Niederflur-Trams, 40 U-Bahnzüge mit Leittechnik sowie das Straßenverkehrsmanagement zur Steuerung des Pkw-Flusses in der City. Der Großraum Wien mit rund 2,5 Millionen Einwohnern verfügt mit 227 Kilometern über eines der größten Straßenbahnnetze weltweit. Das derzeit mehr als 960 Kilometer lange Nahverkehrsnetz der Wiener Linien umfasst 116 U Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien mit 4.559 Haltestellen, die von keinem Ort in der Stadt mehr als 15 Minuten Fußweg entfernt sind.

Stadtrat: „Wien hat sehr vieles richtig gemacht“

„Die Studie hat unsere eigenen Analysen bestätigt, dass der öffentliche Verkehr in Wien eine hervorragende Akzeptanz hat. Sein stetig steigender Anteil am Gesamtverkehr liegt aktuell bei 35 Prozent ? das ist ein internationaler Spitzenwert. Wir haben ein hochqualitatives Angebot, ein dichtes Netz, hohe Frequenzen, moderne Garnituren wie den ULF von Siemens sowie eine optimierte Infrastruktur“, sagte Rudolf Schicker, Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr. „Die Studie zeigt, dass wir sehr vieles richtig gemacht haben. Wien hat in der Daseinsvorsorge immer auf öffentliches Eigentum gesetzt und die kommunalen Verkehrsbetriebe nicht in private Hand gegeben. Die Bürger können sich in Krisenzeiten wie jetzt auf öffentliche Unternehmen verlassen.“

Die Investition in Infrastruktur rechne sich laut Schicker immer und erziele gerade in Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs positive volkswirtschaftliche Effekte. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass alleine der U-Bahn-Bau in Wien zwischen 2009 und 2013 etwa 26.000 Arbeitsplätze in der Hauptstadt beziehungsweise in Österreich sichere.

Alle Informationen finden Sie auch in der virtuellen Pressemappe unter: www.siemens.de/mobility/uitp2009

Ansprechpartner:
Herr Peter Gottal
Mobility Division
Siemens AG
Werner-von-Siemens-Str. 67
91052 Erlangen
Tel: +49 ( 9131) 7-20238
E-Mail: peter.gottal@siemens.com