ödp mahnt Ausstieg aus der Atomenergie an

Würzburg

ödp mahnt Ausstieg aus der Atomenergie an

Buchner: „Debatte neu führen“

Angesichts der erhöhten Radioaktivität im Atommüll-Endlager Asse bei Wolfenbüttel in Niedersachsen erneuert die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) ihre Forderung nach einem raschen Ausstieg aus der Atomenergie.

Dazu Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Bundesvorsitzender der ödp: „Die Asse war 1967 das weltweit erste unterirdische Lager für Atommüll, in dem erprobt wurde, wie radioaktiver Abfall auf Dauer sicher entsorgt und endgelagert werden kann. Dieser Versuch ist hiermit gescheitert.“
Vor kurzem war bekannt geworden, dass in dem Forschungsbergwerk radioaktive Salzlauge lagert, die die zulässigen Grenzwerte um das Acht- bis Neunfache überschreitet. Wissenschaftler befürchten nun, dass die Lauge in Verbindung mit dem Atommüll chemische Reaktionen mit noch nicht abschätzbaren Folgen verursacht. Zudem könne die Lauge in das Trinkwasser geraten.
In diese Woche findet deshalb ein Krisentreffen zwischen Bundesforschungsministerin Schavan, Bundesumweltminister Gabriel und dem niedersächsischen Umweltminister Sander statt.
„Die Debatte um die Atomenergie muss wieder ganz neu geführt werden. Atommüll soll eigentlich mehrere Millionen Jahre sicher gelagert werden. Wenn wir die nachfolgenden Generationen nicht noch mehr belasten wollen, müssen wir unverzüglich aus der Atomenergie aussteigen,“ begründet Buchner seine Forderungen nach einem schnellen Ausstieg.
Alternativen zur Atomenergie gebe es hinreichend, so Buchner. Er verweist auf das Energie-Konzept der ödp, das auf drei Säulen beruht:
1. Ein Drittel des Energieverbrauchs einsparen
2. Energie optimal nutzen
3. Erneuerbare Energien ausbauen

Und noch ein Argument spreche gegen die Atomenergie: „Billiger, subventionierter Atomstrom bindet viel Kapital. Das fehlt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien,“ so der ödp-Politiker abschließend



Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
ödp-Bundespressestelle
Erich-Weinert-Str. 134
10409 Berlin
presse@oedp.de
www.oedp.de
030/49854050

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Buchner: „Debatte neu führen“

Angesichts der erhöhten Radioaktivität im Atommüll-Endlager Asse bei Wolfenbüttel in Niedersachsen erneuert die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) ihre Forderung nach einem raschen Ausstieg aus der Atomenergie.

Dazu Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Bundesvorsitzender der ödp: „Die Asse war 1967 das weltweit erste unterirdische Lager für Atommüll, in dem erprobt wurde, wie radioaktiver Abfall auf Dauer sicher entsorgt und endgelagert werden kann. Dieser Versuch ist hiermit gescheitert.“
Vor kurzem war bekannt geworden, dass in dem Forschungsbergwerk radioaktive Salzlauge lagert, die die zulässigen Grenzwerte um das Acht- bis Neunfache überschreitet. Wissenschaftler befürchten nun, dass die Lauge in Verbindung mit dem Atommüll chemische Reaktionen mit noch nicht abschätzbaren Folgen verursacht. Zudem könne die Lauge in das Trinkwasser geraten.
In diese Woche findet deshalb ein Krisentreffen zwischen Bundesforschungsministerin Schavan, Bundesumweltminister Gabriel und dem niedersächsischen Umweltminister Sander statt.
„Die Debatte um die Atomenergie muss wieder ganz neu geführt werden. Atommüll soll eigentlich mehrere Millionen Jahre sicher gelagert werden. Wenn wir die nachfolgenden Generationen nicht noch mehr belasten wollen, müssen wir unverzüglich aus der Atomenergie aussteigen,“ begründet Buchner seine Forderungen nach einem schnellen Ausstieg.
Alternativen zur Atomenergie gebe es hinreichend, so Buchner. Er verweist auf das Energie-Konzept der ödp, das auf drei Säulen beruht:
1. Ein Drittel des Energieverbrauchs einsparen
2. Energie optimal nutzen
3. Erneuerbare Energien ausbauen

Und noch ein Argument spreche gegen die Atomenergie: „Billiger, subventionierter Atomstrom bindet viel Kapital. Das fehlt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien,“ so der ödp-Politiker abschließend



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