‚Ohne Gentechnik‘ als Marktchance fuer Milchviehhalter

Berlin

„Ohne Gentechnik“ als Marktchance fuer Milchviehhalter

Zur Initiative „Zeichen setzen fuer faire Milchpreise“ erklaeren der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber und die zustaendige Berichterstatterin Elvira Drobinski-Weiss:

Mit einer konsequenten Ausrichtung des Angebots auf die Wuensche der Verbraucherinnen und Verbraucher lassen sich auch faire Preise erzielen. Das zeigt zum Beispiel die Aktion der Lebensmittelhandelskette „tegut…“: Unter dem Motto „Zeichen setzen fuer faire Milchpreise“ hat tegut… mitten im Niedrigpreiskampf die Preise fuer Milch um sieben Cent erhoeht.

Das Geld fliesst in einen Fonds fuer faire Projekte in der Landwirtschaft. Und die Verbraucher kaufen, denn sie wissen, dass sie umweltschonend und regional erzeugte Milch bekommen, von Kuehen, die nicht mit gentechnisch veraenderten Pflanzen gefuettert wurden. In vorbildlicher Weise bezieht das Einzelhandelsunternehmen damit bewusst Position gegen Preisdumping und fuer Verantwortung gegenueber den Erzeugern.

Viele Verbraucher sind bereit mehr zu zahlen – aber sie wollen wissen und waehlen, wofuer.

Verbraucher wollen „ohne Gentechnik“-Produkte. Das bestaetigen erneut zwei Umfragen aus April und Mai 2009: Ueber 80 Prozent lehnen den Anbau und die Verfuetterung gentechnisch veraenderter Pflanzen an Tiere ab. Mit „ohne Gentechnik“ duerfen seit Mai 2008 zum Beispiel tierische Erzeugnisse wie Milch gekennzeichnet werden, wenn auf genveraenderte Pflanzen im Futter verzichtet wurde. Fast 80 Prozent der Verbraucher wuerden „ohne Gentechnik“-Produkte auch kaufen, wenn sie teurer waeren als solche ohne Kennzeichnung. Damit bietet die „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung gerade fuer die Milchviehhalter enorme Marktchancen.

Die Nachfrage ist da, aber das Angebot bisher viel zu klein.

Ministerin Aigner muss endlich die bereits vor Monaten vereinbarte Informationskampagne zur „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung starten. Dazu gehoert auch ein einheitliches Label als Orientierung fuer die Verbraucher. Die Kennzeichnung muss staerker als Wettbewerbsvorteil fuer Erzeuger, Verarbeiter und Handelspartner genutzt werden.

„Ohne Gentechnik“ – ein faires Projekt fuer Verbraucher und Anbieter.

© 2009 SPD-Bundestagsfraktion – Internet: http://www.spdfraktion.de

Berlin

„Ohne Gentechnik“ als Marktchance fuer Milchviehhalter

Zur Initiative „Zeichen setzen fuer faire Milchpreise“ erklaeren der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber und die zustaendige Berichterstatterin Elvira Drobinski-Weiss:

Mit einer konsequenten Ausrichtung des Angebots auf die Wuensche der Verbraucherinnen und Verbraucher lassen sich auch faire Preise erzielen. Das zeigt zum Beispiel die Aktion der Lebensmittelhandelskette „tegut…“: Unter dem Motto „Zeichen setzen fuer faire Milchpreise“ hat tegut… mitten im Niedrigpreiskampf die Preise fuer Milch um sieben Cent erhoeht.

Das Geld fliesst in einen Fonds fuer faire Projekte in der Landwirtschaft. Und die Verbraucher kaufen, denn sie wissen, dass sie umweltschonend und regional erzeugte Milch bekommen, von Kuehen, die nicht mit gentechnisch veraenderten Pflanzen gefuettert wurden. In vorbildlicher Weise bezieht das Einzelhandelsunternehmen damit bewusst Position gegen Preisdumping und fuer Verantwortung gegenueber den Erzeugern.

Viele Verbraucher sind bereit mehr zu zahlen – aber sie wollen wissen und waehlen, wofuer.

Verbraucher wollen „ohne Gentechnik“-Produkte. Das bestaetigen erneut zwei Umfragen aus April und Mai 2009: Ueber 80 Prozent lehnen den Anbau und die Verfuetterung gentechnisch veraenderter Pflanzen an Tiere ab. Mit „ohne Gentechnik“ duerfen seit Mai 2008 zum Beispiel tierische Erzeugnisse wie Milch gekennzeichnet werden, wenn auf genveraenderte Pflanzen im Futter verzichtet wurde. Fast 80 Prozent der Verbraucher wuerden „ohne Gentechnik“-Produkte auch kaufen, wenn sie teurer waeren als solche ohne Kennzeichnung. Damit bietet die „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung gerade fuer die Milchviehhalter enorme Marktchancen.

Die Nachfrage ist da, aber das Angebot bisher viel zu klein.

Ministerin Aigner muss endlich die bereits vor Monaten vereinbarte Informationskampagne zur „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung starten. Dazu gehoert auch ein einheitliches Label als Orientierung fuer die Verbraucher. Die Kennzeichnung muss staerker als Wettbewerbsvorteil fuer Erzeuger, Verarbeiter und Handelspartner genutzt werden.

„Ohne Gentechnik“ – ein faires Projekt fuer Verbraucher und Anbieter.

© 2009 SPD-Bundestagsfraktion – Internet: http://www.spdfraktion.de

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