Presseeinladung zur Aktion am Welternährungstag: Großpuppen protestieren vor Umweltministerium…

Frankfurt/M

Presseeinladung zur Aktion am Welternährungstag: Großpuppen protestieren vor Umweltministerium gegen Agrokraftstoffe

Unter dem Motto „Agrosprit macht Hunger“ geben Aktivisten dem Bundesumweltminister mit Großpuppen, Riesen-Banner und Töpfen eine Nachhilfestunde

Berlin, 14. Oktober 2008 – Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober 2008 protestiert ein breites Bündnis von entwicklungs- und umweltpolitischen Organisationen sowie sozialen Bewegungen gegen die Beimischungsquoten von Agrokraftstoffen.

Bei der Protestaktion ziehen die Aktivisten mit Großpuppen und einer Kochtopf-Samba-Band vom Berliner Alexanderplatz zum Bundesumweltministerium.

Die Veranstalter machen damit auf die fatalen Auswirkungen von Agrokraftstoffen auf Kleinbauern in den Entwicklungsländern und auf die Umwelt aufmerksam. Sie fordern den sofortigen Stopp von Rohstoffimporten zur Gewinnung von Agrokraftstoffen und eine Rücknahme der Beimischungsziele der Bundesregierung und der Europäischen Union.

Während Staats- und Regierungschefs noch immer davon sprechen, bis zum Jahr 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren, wird durch die Förderung des Agrorkraftstoff-Booms das Menschenrecht auf Nahrung mit Füßen getreten. Während in Deutschland Autotanks mit Kraftstoffen gefüllt werden, die aus Mais, Soja, Palmöl oder Raps hergestellt sind, steigt die Zahl der Hungernden immer weiter an. Allein im Jahr 2007 wuchs die Zahl der Hungernden laut der Welternährungsorganisation FAO um weitere 75 Millionen Menschen an. Damit ist mit 923 Millionen Menschen erneut ein trauriger Höchststand erreicht. Internationale Organisationen wie die Weltbank stellten bereits fest, das 70 Prozent der Preissteigerungen im Zusammenhang mit dem steigenden Agrokraftstoffverbrauch stehen.

Während im Europäischen Parlament die Beimischungsquoten zu Agrokraftstoffen zunehmen umstritten sind, hält Bundesumweltminister Sigmar Gabriel weiterhin an dem Ziel fest, bis zum Jahr 2020 den Anteil an Agrosprit am deutschen Kraftstoffberbrauch auf 15 Prozent auszuweiten. Sigmar Gabriel verschließt weiterhin die Augen vor den negativen Auswirkungen der Agrokraftstoffe. Mit der Protestaktion am Welternährungstag, geben die Aktivisten dem uneinsichtlichen Bundesumweltminister eine Nachhilfestunde und erklären ihm in aller
Deutlichkeit: Agrosprit macht Hunger!

PRESSETERMIN MIT FOTOGELEGENHEIT UND INTERVIEWTERMIN MIT VERTRETERN DER AFRICAN YOUTH COALITION AGAINST HUNGER (GAMBIA)):

11:15 Uhr – Zwischenkundgebung Berlin Alexanderplatz (Zwischen Weltzeituhr Straßenbahnhaltestelle)
11:30 Uhr – Großbanneraktion und Großpuppenaktion vor dem Bundesumweltministerium/Alexanderstraße 3

FÜR INTERVIEWS STEHEN ZUR VERFÜGUNG:

* Alhagie Kebbeh, African Youth Coalition Against Hunger (Gambia)
* Evelyn Bahn, INKOTA-Netzwerk, Tel. 0177-324 3408
* Jutta Sundermann, Attac Deutschland, Tel. 0175-866 6769
* Guadalupe Rodríguez, Rettet den Regenwald e.V., Tel. 0176-4885 9972

Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069/900 281-42; 0179/514 60 79
Mail: presse@attac.de , Fax: 069/900 281-99

Frankfurt/M

Presseeinladung zur Aktion am Welternährungstag: Großpuppen protestieren vor Umweltministerium gegen Agrokraftstoffe

Unter dem Motto „Agrosprit macht Hunger“ geben Aktivisten dem Bundesumweltminister mit Großpuppen, Riesen-Banner und Töpfen eine Nachhilfestunde

Berlin, 14. Oktober 2008 – Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober 2008 protestiert ein breites Bündnis von entwicklungs- und umweltpolitischen Organisationen sowie sozialen Bewegungen gegen die Beimischungsquoten von Agrokraftstoffen.

Bei der Protestaktion ziehen die Aktivisten mit Großpuppen und einer Kochtopf-Samba-Band vom Berliner Alexanderplatz zum Bundesumweltministerium.

Die Veranstalter machen damit auf die fatalen Auswirkungen von Agrokraftstoffen auf Kleinbauern in den Entwicklungsländern und auf die Umwelt aufmerksam. Sie fordern den sofortigen Stopp von Rohstoffimporten zur Gewinnung von Agrokraftstoffen und eine Rücknahme der Beimischungsziele der Bundesregierung und der Europäischen Union.

Während Staats- und Regierungschefs noch immer davon sprechen, bis zum Jahr 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren, wird durch die Förderung des Agrorkraftstoff-Booms das Menschenrecht auf Nahrung mit Füßen getreten. Während in Deutschland Autotanks mit Kraftstoffen gefüllt werden, die aus Mais, Soja, Palmöl oder Raps hergestellt sind, steigt die Zahl der Hungernden immer weiter an. Allein im Jahr 2007 wuchs die Zahl der Hungernden laut der Welternährungsorganisation FAO um weitere 75 Millionen Menschen an. Damit ist mit 923 Millionen Menschen erneut ein trauriger Höchststand erreicht. Internationale Organisationen wie die Weltbank stellten bereits fest, das 70 Prozent der Preissteigerungen im Zusammenhang mit dem steigenden Agrokraftstoffverbrauch stehen.

Während im Europäischen Parlament die Beimischungsquoten zu Agrokraftstoffen zunehmen umstritten sind, hält Bundesumweltminister Sigmar Gabriel weiterhin an dem Ziel fest, bis zum Jahr 2020 den Anteil an Agrosprit am deutschen Kraftstoffberbrauch auf 15 Prozent auszuweiten. Sigmar Gabriel verschließt weiterhin die Augen vor den negativen Auswirkungen der Agrokraftstoffe. Mit der Protestaktion am Welternährungstag, geben die Aktivisten dem uneinsichtlichen Bundesumweltminister eine Nachhilfestunde und erklären ihm in aller
Deutlichkeit: Agrosprit macht Hunger!

PRESSETERMIN MIT FOTOGELEGENHEIT UND INTERVIEWTERMIN MIT VERTRETERN DER AFRICAN YOUTH COALITION AGAINST HUNGER (GAMBIA)):

11:15 Uhr – Zwischenkundgebung Berlin Alexanderplatz (Zwischen Weltzeituhr Straßenbahnhaltestelle)
11:30 Uhr – Großbanneraktion und Großpuppenaktion vor dem Bundesumweltministerium/Alexanderstraße 3

FÜR INTERVIEWS STEHEN ZUR VERFÜGUNG:

* Alhagie Kebbeh, African Youth Coalition Against Hunger (Gambia)
* Evelyn Bahn, INKOTA-Netzwerk, Tel. 0177-324 3408
* Jutta Sundermann, Attac Deutschland, Tel. 0175-866 6769
* Guadalupe Rodríguez, Rettet den Regenwald e.V., Tel. 0176-4885 9972

Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069/900 281-42; 0179/514 60 79
Mail: presse@attac.de , Fax: 069/900 281-99

Das könnte Dich auch interessieren …