Umwelterziehung

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Umwelterziehung

Ministerin Conrad: „Im Wald die Natur begreifen“ – Weitere 12 Umweltbildungsstationen bei Landesforsten zertifiziert

Ist das Reh die Frau vom Hirsch? Sind Trüffel wirklich aus Schokolade? Wer reinigt die Luft zum Atmen? Sind Waldarbeiter Baummörder? – Fragen von Kindern. Antwor-ten gibt die waldpädagogische Arbeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz nehmen den Lebensraum Wald und seine naturnahen Bewirtschaftung als Beispiel, um ökonomische, ökologische und soziale Fragestellungen anschaulich und altersgerecht zu bearbeiten. Der richtige Ort dafür sind die sogenannten „SchUR-Stationen“ – schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen. Das Bildungsministerium hat jetzt 12 weitere „SchUR-Stationen“, wo Försterinnen und Förster tätig sind, anerkannt. Landesweit gibt es damit bei Landesforsten Rheinland-Pfalz inzwi-schen 21 Stationen. Die anerkannten SchUR-Stationen werden als staatliche und kommunale Einrichtungen zum Beispiel auch von Naturparkzentren sowie Umweltverbänden, Stiftungen, Vereinen und anderen getragen.

„Landesforsten ist in der Umwelterziehung und für die Bildung für Nachhaltige Entwicklung ein wichtiger und verlässlicher Bildungspartner für die rheinland-pfälzischen Schulen“, stellt Umweltministerin Margit Conrad fest. „Diese wald- und umweltpädagogischen Aktivitäten sind Teil der Arbeit der Weltdekade einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.“ Das umfangreiche waldbezogene Bildungsangebot aller schulnahen Umwelterziehungseinrichtungen von Landesforsten werde jährlich von rund 34.000 Schülerinnen und Schülern genutzt.

Für alle Schularten und Klassenstufen hält Landesforsten Rheinland-Pfalz unterrichtsbegleitende oder –ergänzende Angebote zu waldbezogenen Themen vor. Das reicht von Vormittagsprogrammen bis hin zum mehrtägigen Aufenthalten in Bildungseinrichtungen mitten im Wald. Die Programme orientieren sich an den Bedürfnissen der Schulen und werden im Vorfeld mit den Lehrkräften abgestimmt oder entwickelt. Conrad: „Schülerinnen und Schüler sollen Naturzusammenhänge aus eigener Anschauung erfahren. Der Wald ist dabei ein idealer Lern- und Erfahrungsraum, in dem auch das soziale Lernen im neuen Umfeld eine Rolle spielt. Schulklassen können im heimatlichen Wald Nachhaltigkeit mit Kopf, Herz und Hand erleben und begreifen.“ Den Schulen steht das landesweite „SchUR-Netzwerk“ als Kooperationspartner zur Seite.

Themen im außerschulischen Lernort Wald ist „Nachhaltigkeit“ im engeren und weiteren Sinn. Der Begriff stammt schließlich aus der Forstwirtschaft. Die Nutzung von alten Eichen, die über 300 Jahre durch Generationen von Forstleuten gepflegt wurden wird ebenso behandelt wie die Bedeutung der Wälder weltweit als wichtige Wasser- und CO2-Speicher mit Auswirkungen die für das globale Klima sowie die Artenvielfalt. Bei den heimischen Wäldern werden zum Beispiel die unterschiedlichen Funktionen diskutiert: der Wald als Ort der Erholung und des Tourismus und zugleich als Wirtschaftsfaktor, an dem direkt und indirekt jeder vierte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz hängt.

Zu den „SchUR-Stationen“ gehören das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz und das neue Walderlebniszentrum Soonwald in Neupfalz sowie zahlreiche Forstämter, in denen sich Förster für die waldbezogene Umweltbildung spezialisiert haben. Die „Rucksackschule“ führt Klassen in den nächstgelegenen Wald.

Weitere Infos:
www.wald-macht-schule.de ; www.wald-rlp.de; www.nachhaltigkeit.bildung.rlp.de

Verantwortlich für den Inhalt:
Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de

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Ministerin Conrad: „Im Wald die Natur begreifen“ – Weitere 12 Umweltbildungsstationen bei Landesforsten zertifiziert

Ist das Reh die Frau vom Hirsch? Sind Trüffel wirklich aus Schokolade? Wer reinigt die Luft zum Atmen? Sind Waldarbeiter Baummörder? – Fragen von Kindern. Antwor-ten gibt die waldpädagogische Arbeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz nehmen den Lebensraum Wald und seine naturnahen Bewirtschaftung als Beispiel, um ökonomische, ökologische und soziale Fragestellungen anschaulich und altersgerecht zu bearbeiten. Der richtige Ort dafür sind die sogenannten „SchUR-Stationen“ – schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen. Das Bildungsministerium hat jetzt 12 weitere „SchUR-Stationen“, wo Försterinnen und Förster tätig sind, anerkannt. Landesweit gibt es damit bei Landesforsten Rheinland-Pfalz inzwi-schen 21 Stationen. Die anerkannten SchUR-Stationen werden als staatliche und kommunale Einrichtungen zum Beispiel auch von Naturparkzentren sowie Umweltverbänden, Stiftungen, Vereinen und anderen getragen.

„Landesforsten ist in der Umwelterziehung und für die Bildung für Nachhaltige Entwicklung ein wichtiger und verlässlicher Bildungspartner für die rheinland-pfälzischen Schulen“, stellt Umweltministerin Margit Conrad fest. „Diese wald- und umweltpädagogischen Aktivitäten sind Teil der Arbeit der Weltdekade einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.“ Das umfangreiche waldbezogene Bildungsangebot aller schulnahen Umwelterziehungseinrichtungen von Landesforsten werde jährlich von rund 34.000 Schülerinnen und Schülern genutzt.

Für alle Schularten und Klassenstufen hält Landesforsten Rheinland-Pfalz unterrichtsbegleitende oder –ergänzende Angebote zu waldbezogenen Themen vor. Das reicht von Vormittagsprogrammen bis hin zum mehrtägigen Aufenthalten in Bildungseinrichtungen mitten im Wald. Die Programme orientieren sich an den Bedürfnissen der Schulen und werden im Vorfeld mit den Lehrkräften abgestimmt oder entwickelt. Conrad: „Schülerinnen und Schüler sollen Naturzusammenhänge aus eigener Anschauung erfahren. Der Wald ist dabei ein idealer Lern- und Erfahrungsraum, in dem auch das soziale Lernen im neuen Umfeld eine Rolle spielt. Schulklassen können im heimatlichen Wald Nachhaltigkeit mit Kopf, Herz und Hand erleben und begreifen.“ Den Schulen steht das landesweite „SchUR-Netzwerk“ als Kooperationspartner zur Seite.

Themen im außerschulischen Lernort Wald ist „Nachhaltigkeit“ im engeren und weiteren Sinn. Der Begriff stammt schließlich aus der Forstwirtschaft. Die Nutzung von alten Eichen, die über 300 Jahre durch Generationen von Forstleuten gepflegt wurden wird ebenso behandelt wie die Bedeutung der Wälder weltweit als wichtige Wasser- und CO2-Speicher mit Auswirkungen die für das globale Klima sowie die Artenvielfalt. Bei den heimischen Wäldern werden zum Beispiel die unterschiedlichen Funktionen diskutiert: der Wald als Ort der Erholung und des Tourismus und zugleich als Wirtschaftsfaktor, an dem direkt und indirekt jeder vierte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz hängt.

Zu den „SchUR-Stationen“ gehören das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz und das neue Walderlebniszentrum Soonwald in Neupfalz sowie zahlreiche Forstämter, in denen sich Förster für die waldbezogene Umweltbildung spezialisiert haben. Die „Rucksackschule“ führt Klassen in den nächstgelegenen Wald.

Weitere Infos:
www.wald-macht-schule.de ; www.wald-rlp.de; www.nachhaltigkeit.bildung.rlp.de

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