Aus für ?Stars in der Manege? ? Tierschützer zuversichtlich

Aachen

Aus für „Stars in der Manege“ ? Tierschützer zuversichtlich

Menschen für Tierrechte ? Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

22.12.2009
Die ARD verzichtet erstmals auf eine Neuauflage der Show „Stars in der Manege“, die traditionell jährlich zu Weihnachten aus dem Zirkus Krone-Bau in München übertragen wurde. Stattdessen werden Zusammenschnitte der vergangenen Jahre gesendet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wertet dies als Erfolg beharrlicher Tierschutzarbeit. Das Fernsehen habe schließlich gemerkt, dass das Vorführen dressierter Tiere nicht mehr zum Tierschutzgedanken unserer Gesellschaft passe. Stars, die sich dennoch dieser Form der Tierausbeutung stellten, gerieten in öffentliche Kritik.

Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, kommentiert erfreut: „Unser jahrzehntelanger Kampf gegen das Vorführen von Tieren zur Volksbelustigung zeigt endlich auch beim Fernsehen Wirkung. Gegen Zirkus Krone laufen einige Gerichtsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und auch Prominente glauben heute nicht mehr daran, dass sie mit einer ?Tiernummer? öffentlich punkten können. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass in einem Jahr ?Stars in der Manege? gänzlich vom Bildschirm verschwunden sein wird.“

Nach Angaben des Verbandes steht außer Frage, dass Tiere, insbesondere Wildtiere, in Zirkussen leiden, da sie dort ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben können. Das sei auch in der Politik angekommen. Bereits 2003 hat der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen einzuführen. Dieser Aufforderung ist die Bundesregierung allerdings bis heute nicht nachgekommen, weil sie verfassungsrechtliche Bedenken äußerte; das Verbot käme einem Berufsverbot für Dompteure gleich. Diese Position ist für den Bundesverband unverständlich. Beispielsweise habe Österreich schon vorgemacht, das es möglich ist. Und auch der EU-Gerichtshof sieht in diesem Verbot nichts Rechtswidriges.

Kontakt:
Pressestelle ? Stephanie Elsner, Tel.: 05237 ? 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.395085″ width=“1″ height=“1″>

Aachen

Aus für „Stars in der Manege“ ? Tierschützer zuversichtlich

Menschen für Tierrechte ? Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

22.12.2009
Die ARD verzichtet erstmals auf eine Neuauflage der Show „Stars in der Manege“, die traditionell jährlich zu Weihnachten aus dem Zirkus Krone-Bau in München übertragen wurde. Stattdessen werden Zusammenschnitte der vergangenen Jahre gesendet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wertet dies als Erfolg beharrlicher Tierschutzarbeit. Das Fernsehen habe schließlich gemerkt, dass das Vorführen dressierter Tiere nicht mehr zum Tierschutzgedanken unserer Gesellschaft passe. Stars, die sich dennoch dieser Form der Tierausbeutung stellten, gerieten in öffentliche Kritik.

Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, kommentiert erfreut: „Unser jahrzehntelanger Kampf gegen das Vorführen von Tieren zur Volksbelustigung zeigt endlich auch beim Fernsehen Wirkung. Gegen Zirkus Krone laufen einige Gerichtsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und auch Prominente glauben heute nicht mehr daran, dass sie mit einer ?Tiernummer? öffentlich punkten können. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass in einem Jahr ?Stars in der Manege? gänzlich vom Bildschirm verschwunden sein wird.“

Nach Angaben des Verbandes steht außer Frage, dass Tiere, insbesondere Wildtiere, in Zirkussen leiden, da sie dort ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben können. Das sei auch in der Politik angekommen. Bereits 2003 hat der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen einzuführen. Dieser Aufforderung ist die Bundesregierung allerdings bis heute nicht nachgekommen, weil sie verfassungsrechtliche Bedenken äußerte; das Verbot käme einem Berufsverbot für Dompteure gleich. Diese Position ist für den Bundesverband unverständlich. Beispielsweise habe Österreich schon vorgemacht, das es möglich ist. Und auch der EU-Gerichtshof sieht in diesem Verbot nichts Rechtswidriges.

Kontakt:
Pressestelle ? Stephanie Elsner, Tel.: 05237 ? 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.395085″ width=“1″ height=“1″>