Kleine Projektoren ? große Leistung

Kleine Projektoren ? große Leistung

Mini-Beamer finden immer mehr Anhänger. Die Kombination eines neuartigen Optik-Aufbaus mit Hochleistungs-LEDs ermöglicht völlig neue kompakte und lichtstarke Beleuchtungs- und Projektionssysteme.

Kaum eine Präsentation kommt heute ohne Beamer aus. Von Jahr zu Jahr werden die Geräte kleiner und handlicher. Ein Markt mit immensem Wachstumspotenzial: Laut Schätzungen sollen 2012 bereits 45 Mio Stück weltweit verkauft werden. Wichtig: Die winzigen Projektoren müssen scharfe Kontraste und klare Farben liefern. In seiner Diplomarbeit »Design und Realisierung eines ultraflachen Array-Projektors« erarbeitete Marcel Sieler vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena die Grundlagen für ein neuartiges Konzept, um Mini-Beamer realisieren zu können. Dafür wird er mit dem 1. Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet.

In allen aktuellen Systemen für Taschenbeamer wird ein einziger abbildender Kanal verwendet. Dadurch ist eine minimale Größe für den Beamer vorgegeben ? kleiner geht nicht. Anders bei Marcel Sieler: Seine Bauweise setzt auf eine Vielzahl regelmäßig angeordneter Mikrolinsen ? einem Array ? als Objektive für die Projektion. Dank dieser vielen Kanäle lässt sich die Baulänge des Gesamtsystems deutlich reduzieren, ohne die Bildhelligkeit zu beeinträchtigen. Als Lichtquelle werden Hochleistungs-LEDs verwendet.

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, hat Sieler in seiner Diplomarbeit zunächst die theoretischen Grundlagen für den Aufbau eines Mikrolinsenarrays geprüft und angepasst. Anschließend baute er ein entsprechendes System auf, das in Laborexperimenten charakterisiert und auf seine optische Leistungsfähigkeit getestet wurde. In neun Monaten hat Marcel Sieler seine Idee in erste Prototypen verwandelt. Mit ihnen konnte er das enorme Potenzial des Konzepts aufzeigen, mit dem sich sowohl statische, als auch bewegte Bildinhalte projizieren lassen. Dafür waren Kompetenzen im Optikdesign, in der Mikrosystemtechnologie ebenso gefragt wie Projektmanagement, Zielstrebigkeit und persönliches Engagement. Auf der Grundlage der Arbeiten von Marcel Sieler konnte ein Basispatent für dieses neuartige optische System durch die Fraunhofer-Gesellschaft angemeldet werden.

Herausgeber und Redaktionsanschrift:
Fraunhofer-Gesellschaft
Franz Miller
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Hansastraße 27c
80686 München
Telefon: 089 1205-1333
Fax: 089 1205-7515
presse@zv.fraunhofer.de
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Kleine Projektoren ? große Leistung

Mini-Beamer finden immer mehr Anhänger. Die Kombination eines neuartigen Optik-Aufbaus mit Hochleistungs-LEDs ermöglicht völlig neue kompakte und lichtstarke Beleuchtungs- und Projektionssysteme.

Kaum eine Präsentation kommt heute ohne Beamer aus. Von Jahr zu Jahr werden die Geräte kleiner und handlicher. Ein Markt mit immensem Wachstumspotenzial: Laut Schätzungen sollen 2012 bereits 45 Mio Stück weltweit verkauft werden. Wichtig: Die winzigen Projektoren müssen scharfe Kontraste und klare Farben liefern. In seiner Diplomarbeit »Design und Realisierung eines ultraflachen Array-Projektors« erarbeitete Marcel Sieler vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena die Grundlagen für ein neuartiges Konzept, um Mini-Beamer realisieren zu können. Dafür wird er mit dem 1. Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet.

In allen aktuellen Systemen für Taschenbeamer wird ein einziger abbildender Kanal verwendet. Dadurch ist eine minimale Größe für den Beamer vorgegeben ? kleiner geht nicht. Anders bei Marcel Sieler: Seine Bauweise setzt auf eine Vielzahl regelmäßig angeordneter Mikrolinsen ? einem Array ? als Objektive für die Projektion. Dank dieser vielen Kanäle lässt sich die Baulänge des Gesamtsystems deutlich reduzieren, ohne die Bildhelligkeit zu beeinträchtigen. Als Lichtquelle werden Hochleistungs-LEDs verwendet.

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, hat Sieler in seiner Diplomarbeit zunächst die theoretischen Grundlagen für den Aufbau eines Mikrolinsenarrays geprüft und angepasst. Anschließend baute er ein entsprechendes System auf, das in Laborexperimenten charakterisiert und auf seine optische Leistungsfähigkeit getestet wurde. In neun Monaten hat Marcel Sieler seine Idee in erste Prototypen verwandelt. Mit ihnen konnte er das enorme Potenzial des Konzepts aufzeigen, mit dem sich sowohl statische, als auch bewegte Bildinhalte projizieren lassen. Dafür waren Kompetenzen im Optikdesign, in der Mikrosystemtechnologie ebenso gefragt wie Projektmanagement, Zielstrebigkeit und persönliches Engagement. Auf der Grundlage der Arbeiten von Marcel Sieler konnte ein Basispatent für dieses neuartige optische System durch die Fraunhofer-Gesellschaft angemeldet werden.

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