ödp: Bundesparteitag beschließt Resolution zur Energiewende

Würzburg

ödp: Bundesparteitag beschließt Resolution zur Energiewende

ödp unterstützt Transition-Town-Bewegung

(Berlin, 26.04.2010). Die Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) hat auf ihrem 40. Bundesparteitag in Eisenach in einer Resolution beschlossen, die Transition-Town-Bewegung zur Förderung des kommunalen Klimaschutzes zu unterstützen.
Die rund 130 Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet stimmten dem Vorschlag des Kreisverbandes Neustadt/Aisch mit großer Mehrheit zu. Antragsteller Jürgen Osterlänger begründete seinen Antrag unter anderem damit, dass es wichtig sei, die Bevölkerung auf das Ende des Ölzeitalters und auf den Klimawandel vorzubereiten. Osterlänger wörtlich: „Eine wesentliche Frage hierbei ist: Wie kann man eine Kommune so organisieren, dass ihre Bewohner möglichst wenig Energie verbrauchen und trotzdem ein zufriedenes Leben führen können, ohne Mangel zu leiden?“ Darauf gebe die Transition-Town-Bewegung Antworten. Die Resolution muss nun in den Partei-Gliederungen in die Praxis umgesetzt werden.

Ein Höhepunkt des Bundesparteitages war die Rede des ödp-Bundesvorsitzenden, Prof. Dr. Klaus Buchner. Er warf der aktuellen Bundesregierung vor, beim Thema Atomenergie nicht die Wahrheit zu sagen: „Es ist eine glatte Lüge, wenn die Bundesregierung immer wieder behauptet, wir bräuchten unsere AKW als Übergangstechnologie, bis die Erneuerbaren Energien deren Part übernehmen können. Tatsache ist, dass wir große Mengen an Strom ins Ausland exportieren und dass an Tagen mit viel Wind unsere Netze den erzeugten Strom nicht mehr aufnehmen können.“ Buchner appellierte an die Delegierten, sich zur ödp zu bekennen und sich vor Ort zu engagieren.

Weiterer Schwerpunkt war die Verleihung der Parteiauszeichnung „Goldene Schwalbe“ an den Bundesverband Deutsche Tafel e.V., der Lebensmittel für bedürftige Menschen organisiert. Ehrenamtliche Helfer sammeln bei Supermärkten, Bäckereien oder anderen Betrieben überschüssige Lebensmittel, um sie vor Ort an Menschen zu verteilen, die von Armut betroffen sind.
Die „Goldene Schwalbe“ wird an Personen oder Institutionen verliehen, die sich in besonderer Weise für Demokratie und Ökologie verdient gemacht haben. In seiner Laudatio sagt Bundesvorstandsmitglied Helmut Kauer: „Die `Tafeln` stellen mit ihrer Arbeit einen wichtigen Baustein im Mosaik der Hilfen für die Schwächeren und Schwächsten in unserer Gesellschaft dar.“ Für den Verein nahm der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Gerhard Hampl, die Auszeichnung in Empfang. Geehrt werden soll damit, laut ödp, vor allem die Arbeit der rund 35.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Städten und Gemeinden, die sich tagtäglich für Bedürftige einsetzen.

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)

Bundespressestelle: Florence v. Bodisco
Erich-Weinert-Str. 134
10409 Berlin
Tel. 030/49854050
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(Berlin, 26.04.2010). Die Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) hat auf ihrem 40. Bundesparteitag in Eisenach in einer Resolution beschlossen, die Transition-Town-Bewegung zur Förderung des kommunalen Klimaschutzes zu unterstützen.
Die rund 130 Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet stimmten dem Vorschlag des Kreisverbandes Neustadt/Aisch mit großer Mehrheit zu. Antragsteller Jürgen Osterlänger begründete seinen Antrag unter anderem damit, dass es wichtig sei, die Bevölkerung auf das Ende des Ölzeitalters und auf den Klimawandel vorzubereiten. Osterlänger wörtlich: „Eine wesentliche Frage hierbei ist: Wie kann man eine Kommune so organisieren, dass ihre Bewohner möglichst wenig Energie verbrauchen und trotzdem ein zufriedenes Leben führen können, ohne Mangel zu leiden?“ Darauf gebe die Transition-Town-Bewegung Antworten. Die Resolution muss nun in den Partei-Gliederungen in die Praxis umgesetzt werden.

Ein Höhepunkt des Bundesparteitages war die Rede des ödp-Bundesvorsitzenden, Prof. Dr. Klaus Buchner. Er warf der aktuellen Bundesregierung vor, beim Thema Atomenergie nicht die Wahrheit zu sagen: „Es ist eine glatte Lüge, wenn die Bundesregierung immer wieder behauptet, wir bräuchten unsere AKW als Übergangstechnologie, bis die Erneuerbaren Energien deren Part übernehmen können. Tatsache ist, dass wir große Mengen an Strom ins Ausland exportieren und dass an Tagen mit viel Wind unsere Netze den erzeugten Strom nicht mehr aufnehmen können.“ Buchner appellierte an die Delegierten, sich zur ödp zu bekennen und sich vor Ort zu engagieren.

Weiterer Schwerpunkt war die Verleihung der Parteiauszeichnung „Goldene Schwalbe“ an den Bundesverband Deutsche Tafel e.V., der Lebensmittel für bedürftige Menschen organisiert. Ehrenamtliche Helfer sammeln bei Supermärkten, Bäckereien oder anderen Betrieben überschüssige Lebensmittel, um sie vor Ort an Menschen zu verteilen, die von Armut betroffen sind.
Die „Goldene Schwalbe“ wird an Personen oder Institutionen verliehen, die sich in besonderer Weise für Demokratie und Ökologie verdient gemacht haben. In seiner Laudatio sagt Bundesvorstandsmitglied Helmut Kauer: „Die `Tafeln` stellen mit ihrer Arbeit einen wichtigen Baustein im Mosaik der Hilfen für die Schwächeren und Schwächsten in unserer Gesellschaft dar.“ Für den Verein nahm der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Gerhard Hampl, die Auszeichnung in Empfang. Geehrt werden soll damit, laut ödp, vor allem die Arbeit der rund 35.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Städten und Gemeinden, die sich tagtäglich für Bedürftige einsetzen.

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)

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